Stegaurach

Vom deutschen Meister lernen

Beim 14. Basketball-Sportfest in Stegaurach durften sich rund 150 Jugendliche aller Förderschulen von Stadt und Landkreis Bamberg über eine Trainingseinheit mit den Spielern des deutschen Meisters freuen.
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Aufmerksam verfolgen die Schüler jeden Schritt von Bambergs Aufbauspieler Maodo Lo.  Foto: Ronald Rinklef
Aufmerksam verfolgen die Schüler jeden Schritt von Bambergs Aufbauspieler Maodo Lo. Foto: Ronald Rinklef
Stegaurach — Die Aufregung ist den Schülern deutlich anzumerken. Beinahe ungläubig blicken sie zu den großen Männern vor sich auf, die einen Augenblick zuvor die Aurachtalhalle in Stegaurach betreten haben. Kein Wunder - handelt es sich bei diesen doch um die Akteure des deutschen Basketballmeisters Brose Bamberg.
Wenige Stunden vor der Abreise zum Euroleague-Spiel nach Valencia nahmen sich die Spieler die Zeit, mit Förderschülern aus der Region ein exklusives Training zu absolvieren.


Ganz nah an den Profis

Die anfängliche Nervosität bei den Kindern sei völlig normal, meint Sebastian Böhnlein. Er muss es wissen, schließlich ist der Leiter für Schul- und Breitensport bei Brose Bamberg bereits zum sechsten Mal als Verantwortlicher des Events dabei. "Wenn das Training dann mal beginnt, tauen die Schüler so richtig auf." Die darauf folgenden 60 Minuten sollten ihm Recht geben.
Ob beim Korbleger mit dem wiedergenesenen Luka Mitrovic, beim Wurftraining mit den "Big Men" Leon Radosevic und Dejan Musli oder bei den Ballhandling-Übungen mit den Amerikanern Dorell Wright und Ricky Hickman: auf dem Parkett reiht sich ein leuchtendes Augenpaar an das andere. Eines davon gehört auch Simon Schmitt. Der Viertklässler der Grundschule Altenburgblick aus Stegaurach, der als Dauerkartenbesitzer kein Heimspiel in der Brose Arena verpasst, hat sich besonders auf den Dreierspezialisten im Team des Meisters gefreut: "Lucca Staiger ist mein absoluter Lieblingsspieler!"


"Wichtigste Veranstaltung"

Auch der deutsche Nationalspieler hatte am Mittwochmorgen viel Freude an der Arbeit mit den Jugendlichen: " Es ist schön, den Kindern ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern und ihnen etwas beizubringen." Welch hohen Stellenwert ein solcher Termin innerhalb der Mannschaft hat, hielt Aufbauspieler Maodo Lo fest: "Einige der Spieler sind Väter und verstehen, wie wichtig es für die Kleinen ist, so einen Tag zu haben." Für ihn persönlich sei der Austausch mit den Kindern wertvoll und auch eine willkommene Abwechslung zum Alltagsgeschäft.
Geht es nach Rolf Beyer, Geschäftsführer von Brose Bamberg, wird die mittlerweile 14. Auflage des Basketball-Sportfests nicht die letzte gewesen sein: "Das ist für uns die wichtigste Veranstaltung dieser Art, und ihr Schüler seid dementsprechend die wichtigsten Teilnehmer", richtete sich Beyer an die am Hallenboden aufgereihten Schüler. Von dort aus werden wohl auch nächstes Jahr wieder aufgeregte Kinder großen Männern ungläubige Blicke zuwerfen.


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