Haßfurt
Stadtpatenschaft

Volkacher Soldaten mit Haßfurt verbunden

Christiane Reuther Seit 16 Jahren besteht die Patenschaft zwischen der dritten Kompanie des Logistikbataillons 467 der Bundeswehr aus Volkach und der Stadt Haßfurt. Sie wird Jahr für Jahr gepflegt und...
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Christiane Reuther Seit 16 Jahren besteht die Patenschaft zwischen der dritten Kompanie des Logistikbataillons 467 der Bundeswehr aus Volkach und der Stadt Haßfurt. Sie wird Jahr für Jahr gepflegt und bei verschiedenen Veranstaltungen gefestigt und immer wieder neu belebt. Entsprechend stolz zeigten sich Bürgermeister Günther Werner und Kompaniechef Major Raymond Kalus am Mittwoch bei der Kompanieweihnachtsfeier, die im Beisein von Vertretern der Vereine und Verbände in der Stadthalle in Haßfurt stattfand.

Armee bedeutet Frieden im Land

In seiner Ansprache bemerkte der Bürgermeister, dass die Bundeswehr von vielen Bürgern nicht nur als Armee zur Abwehr von äußeren Gefahren erlebt werde, sondern dass sie für Frieden und Freiheit im Land beitrage und ein wichtiger Partner bei den Auswirkungen von Naturkatastrophen sei. Nicht nur als "helfende Hand" bezeichnete Werner die Bundeswehr, sondern vielmehr habe sich in vielen Kommunen ein Geben und Nehmen entwickelt. Für die Standorte sei die Bundeswehr zudem ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Noch dazu werde in der Bundeswehr das Ehrenamt unterstützt, das nicht selbstverständlich sei. Seit Aussetzung der Wehrpflicht bestehe gerade bei jungen Menschen nicht mehr automatisch ein Bezug zu den Streitkräften.

Wichtiger Verflechtungsprozess

Die Einbindung in die kommunale Bürgergesellschaft bezeichnete der Bürgermeister nicht als Zustand, sondern als einen Prozess, der immer wieder neu belebt und gestärkt werden müsse. Umso mehr zeige sich die Stadt Haßfurt stolz auf die Patenkompanie und den Kontakt, der alljährlich gepflegt werde. Werner erinnerte an Veranstaltungen, die der Stadt sehr wichtig sind und die gegenseitige tiefe Verbundenheit demonstrieren. In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister Major Raymond Kalus und Oberstabsfeldwebel Uwe Bubeck, die sich für den Dialog zwischen ziviler Gesellschaft und Militär stark machen und die Zusammenarbeit zwischen der 3. Kompanie, der Stadt Haßfurt, der Lebenshilfe, den Reservisten und Vereinen vor Ort fördern. Die enge Kooperation bezeichnete Werner als wichtigen Baustein für das gegenseitige Verständnis und Achtsamkeit, Motivation für bürgerschaftliches Engagement und für eine stabile Verankerung der Streitkräfte in der Gesellschaft. "Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unseres Landes und seiner Menschen."

Major Raymond Kalus freute sich über die lebendige Patenschaft. Bei der Feier nahm er Beförderungen vor und ehrte verdiente Kameraden. Zudem überreichte der Offizier einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Lebenshilfe Haßberge.

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