Lichtenfels

Visueller Streifzug durch die Stadt

Die Ausstellung möchte das Bild von einem lebendigen Lichtenfels nach außen tragen.
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Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner (rechts) eröffnete die Vernissage "Bilder aus Lichtenfels und Umgebung". Foto: Andreas Welz
Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner (rechts) eröffnete die Vernissage "Bilder aus Lichtenfels und Umgebung". Foto: Andreas Welz
Einen visuellen Streifzug durch Lichtenfels und Umgebung sowie zu einigen kulturellen und sportlichen Höhepunkten während eines Jahres verspricht die Bildauswahl, welche von den Mitgliedern des Lichtenfelser Fotoclubs bei einer Fotoausstellung im Stadtmuseum Lichtenfels den Besuchern angeboten wird.


Häppchen und Rosé

Am Freitag eröffnete Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner die Vernissage mit 94 Fotos im Format DIN A4. Museumsleiterin Christine Wittenbauer servierte dazu Häppchen und einen fruchtigen Rosé aus Südtirol. Der Vorsitzende des Fotoclubs, Karl-Heinz Gehringer, erläuterte das Thema der Ausstellung. "Wir haben die Motive aus der Kernstadt und einigen Stadtteilen gewählt." Rund drei Jahre hätten die Vorbereitungen gedauert.
Ziel sei, ein lebendiges Lichtenfels vorzustellen. Es sei an der Zeit, dass man diese Botschaft nach außen trage. Mit den Bildern einer Stadt habe man hierzu eine gute Möglichkeit. Und dann gingen die Besucher der Vernissage auf eine interessante Entdeckungsreise quer durch Lichtenfels und seinen Ortsteilen und ließen sich davon inspirieren, wie man auf Dorffesten, dem Schützenfest der königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft und dem Korbmarkt feiert.
Sportliche Höhepunkte wie der Franken-Bikemarathon, Beachsoccer-Turnier, Kanu-Polo-Turnier und Flechtkulturlauf durften nicht fehlen. Interessante Aufnahmen aus dem Blick der erfahrenen Fotografen zeigten Ansichten bekannter Gebäude aus einem Blickwinkel, den der Vorübergehende nur selten bemerkt. Zum Beispiel das Stadtschloss durch die stählerne Konstruktion des Aufgangs. Oder die Einfahrt zum Bucher Schloss und dem malerischen Nebenhaus.


Flechtkunst beim Korbmarkt

Gelungene Schnappschüsse zeigten Flechtkunst beim Korbmarkt oder den Schützenumzug. Der idyllische Platz vor dem Ökonomiehof in Klosterlangheim und die barocke Fassade des Konventbaus in der Abt-Mösinger-Straße wurden in den schönsten Farben dargestellt. Der Gutshof in Trieb und der Rundbau in Nassanger waren weitere Hingucker der Ausstellung. Aufnahmen von Sportereignissen gaben die Stimmung der jubelnden Zuschauer wieder. Die Fotoserie vereint die nicht alltäglichen Begebenheiten mit der grandiosen Natur, die man am Obermain bewusst genießen kann - als Kontrast zum modernen Alltag. Dabei drifteten die Fotografen nicht in eine Postkartenidylle ab.
Die Fotokünstler konzentrierten sich bei der Bildgestaltung auf das Wesentliche. Der Betrachter erkennt sofort das, was im Mittelpunkt stehen soll. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Stadtmuseums bis Ende August besichtigt werden.
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