Lichtenfels
Verabschiedung

Vikarin Sarah Schimmel geht nach zweieinhalb Jahren nach Gleisenau

In einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vikarin Sarah Schimmel nach zweieinhalbjähriger praktischer Ausbildung in Lichtenfels verabschiede...
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Im Beisein von Pfarrer Ralph-Peter Zettler verabschiedete die Lichtenfelser Pfarrerin Anne Salzbrenner Vikarin Sarah Schimmel und ihren Ehemann Richard nach zweieinhalbjährigem Wirken in der Kirchengemeinde Lichtenfels. Foto: Joachim Wegner
Im Beisein von Pfarrer Ralph-Peter Zettler verabschiedete die Lichtenfelser Pfarrerin Anne Salzbrenner Vikarin Sarah Schimmel und ihren Ehemann Richard nach zweieinhalbjährigem Wirken in der Kirchengemeinde Lichtenfels. Foto: Joachim Wegner

In einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vikarin Sarah Schimmel nach zweieinhalbjähriger praktischer Ausbildung in Lichtenfels verabschiedet.

Nachdem die junge Theologin das zweite kirchliche Examen mit Bravour abgelegt hat, erfüllt sie nunmehr alle Bedingungen für den Dienst als Pfarrerin in der Bayerischen Evangelischen Landeskirche und wird ab 1. September ihre erste eigene Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Gleisenau im Dekanat Bamberg antreten.

Kostbare Erfahrungen

In ihrem letzten Gottesdienst schaute Sarah Schimmel mit großer Dankbarkeit auf die Zeit in der Kirchengemeinde Lichtenfels zurück, auf kostbare Erfahrungen in der Praxisphase nach dem theologischen Studium und alles, worauf sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg aufbauen darf. Sie verglich ihre Vikariatszeit mit einem Baugerüst, das ihr Basis und Rüstzeug für ihre berufliche Praxis gegeben habe. Sie habe in Lichtenfels viele lebendige Steine kennengelernt, mit denen sie gemeinsam und mit Gottes Hilfe habe bauen können, resümierte die scheidende Vikarin in ihrer Predigt.

Pfarrerin Anne Salzbrenner bedankte sich für den Dienst von Sarah Schimmel. Sie erinnerte an die hohe Zahl von Beerdigungen, Trauungen und Taufen sowie die vielen Besuche im Altenheim, bei Geburtstagen sowie Gespräche in der nachgehenden Seelsorge und an den Religionsunterricht. In besonders guter Erinnerung werde das Tauferinnerungsprojekt im Gedächtnis bleiben.

Mit glaubhafter Überzeugung

Als Mentorin von Sarah Schimmel bescheinigte sie der angehenden Pfarrerin, das Evangelium mit großer Freude gepredigt zu haben und die Rolle als zukünftige Pfarrerin im Handeln und Tun mit glaubhafter Überzeugung auszufüllen. Pfarrerin Salzbrenner fand Worte des Dankes auch für Ehemann Richard Schimmel, der seiner Frau jederzeit unterstützend und begleitend zur Seite gestanden habe.

Sie entließ das Ehepaar mit den besten Wünschen für die neue Pfarrstelle und wünschte beiden als Team eine gesegnete Zeit in Gleisenau, in der sie mit Gottes Hilfe von Flügeln wie Adler getragen würden. Pfarrerin Salzbrenner überreichte eine Sprechpuppe, die Sarah Schimmel beim Erzählen von biblischen Geschichten in Gottesdiensten und im Unterricht begleiten soll.

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