Schney

Viertelfinale vor Augen

Der PSC Coburg beendete die Punktrunde in der Bundesliga auf Platz 3. Beim Turnier in Schney spielten die Vestestädterinnen ihren Heimvorteil aus.
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Die Coburgerin Leonie Wagner (14) mit energischem Zug zum Tor, den die Hamburgerinnen zu unterbinden versuchen Foto: Gunther Czepera
Die Coburgerin Leonie Wagner (14) mit energischem Zug zum Tor, den die Hamburgerinnen zu unterbinden versuchen Foto: Gunther Czepera

Während in der Coburger Innenstadt das Samba-Festival auf Hochtouren lief, kamen alle Sportfans beim Kanupolo-Bundesliga-Spieltag, ausgerichtet vom Paddel- und Segelclub Coburg/Schney, auf ihre Kosten. Ein Wechsel aus Sonne und Wolken sowie die Kombination aus wenig Strömung und Wind führte zu guten Bedingungen für Sportler und Zuschauer.

Aus sportlicher Sicht lief der Samstag für die Damen-Mannschaft des PSC Coburg sehr erfolgreich. Alle vier Spiele beendeten Jule Schwarz, Annika Knöpfel, Corinna Schwarz, Leonie Wagner, Jordan Pearse, Nele Schmalenbach und Pia Schwarz siegreich.

Im Auftaktspiel gewannen sie gegen den KSVH Berlin mit 7:1. Nachdem der PSC sich am ersten Spieltag vom MKC Duisburg unentschieden getrennt hatte, wollten sich die Spielerinnen in der Rückrunde keine Blöße geben und gewannen mit 7:2.

Spannend hingegen war das Spiel gegen Münster. Die Westfälinnen hielten sich lange mit hohen Bällen aufs Tor im Spiel. Im starken Pressing waren die Coburgerinnen überlegen und holten sich den Sieg. Das letzte Samstagsspiel gegen den WSF Liblar endete mit 9:2 für den PSC.

Anspruchsvolle Konkurrenz

Am Sonntag folgten für die Coburger Kanutinnen die schweren Gegner der Rückrunde. In der ersten Partie trafen sie auf den KCNW Berlin. Die 2:1-Führung zur Halbzeit verteidigten die Gastgeberinnen und gewannen am Ende mit 4:2. Das torreichste Spiel gegen KRM Essen verlor der PSC schon in der ersten Halbzeit (0:3). In den zweiten zehn Minuten boten sie den starken Essenerinnen zwar besser Paroli, doch drehten sie die Partie nicht mehr (3:6). In der letzten Partie traf Coburg auf den ACC Hamburg. Mit einem schnellen Tor von Jule Schwarz gingen die Coburgerinnen in Führung. Doch die abwehrstarken Hamburgerinnen glichen nur eine Minute später aus. Insgesamt hatten die Spielerinnen des PSC mehr Ballbesitz und längere Angriffsspiele, die sie jedoch nicht erfolgreich abschlossen. Nach 20 Minuten mussten sie sich deswegen mit 3:5 geschlagen geben.

Am Ende erreichte der PSC 15 Punkte für das Tableau, rutschte jedoch um einen Platz nach hinten. So liegt das Coburger Damenteam nach Vor- und Rückrundenspieltag auf dem dritten Platz. In den Play-offs vom 8. bis 11. August in Brandenburg an der Havel spielen sie im Viertelfinale gegen das sechstplatzierte Team vom Meidericher KC Duisburg und haben im Best-of-three-Modus beste Chancen auf das Halbfinale.

Wagner ist Torschützenkönigin

Den Titel der Torschützenkönigin holt sich in der Saison 2019 ein Dreigestirn. Neben der Coburger Studentin Leonie Wagner haben auch Ina Pfeiffer (ACC Hamburg) und Jill Rutzen (KRM Essen) 21 Tore in der regulären Saison erzielt. red

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