Adelsdorf

Vier Wohnungen ins Baudenkmal

Das Anwesen am Adelsdorfer Marktplatz wird umgebaut und soll den Ortskern verschönern.
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In diesem Haus am Adelsdorfer Marktplatz sind vier Wohnungen geplant.  Foto: Britta Schnake
In diesem Haus am Adelsdorfer Marktplatz sind vier Wohnungen geplant. Foto: Britta Schnake

Adelsdorf — Das denkmalgeschützte Anwesen am Marktplatz 18 in Adelsdorf wird von Stefanie Stahl und Dominik Jäger aus Lichtenfels umgebaut. Der Adelsdorfer Bauausschuss stimmte in seiner Sitzung am Mittwochabend den Plänen zu.

Im Erdgeschoss sollen zwei Wohnungen von 50 und 65 Quadratmeter entstehen. Zudem sind zwei Lager mit 14 und 17 Quadratmeter geplant, sowie eine Garage mit 12 Quadratmeter.

Sieben Stellplätze

Auch im Obergeschoss entstehen zwei Wohnungen, einmal 63 und die zweite mit 57 Quadratmeter. Angedacht ist zudem eine Terrasse. Das Dachgeschoss bietet auch Platz für einen Technikraum. Sieben Stellplätze inklusive der Garage sind ebenfalls vorgesehen, sodass die künftigen Bewohner ihre Fahrzeuge nicht am Straßenrand abstellen müssen und somit dort keine Parkplätze wegnehmen.

Wenn alles läuft wie geplant, kommen die Bauherren auch in den Genuss der beantragten Fördergelder, was ihnen die Sanierung des künftigen Schmuckstücks erleichtern wird. Ist das Haus dann erst einmal fertig saniert, soll es deutlich zur Verschönerung des Ortskerns beitragen.

Vier Millionen für die Kläranlage

Mit der Umstellung der Kläranlage auf Schlammfaulung hat Adelsdorf ein Großprojekt geplant, für das am Mittwochabend im Bau- und Umweltausschuss das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde. Um den Stromverbrauch der Kläranlage zu minimieren und somit den Fremdstrombezug zu reduzieren, aber auch um die ausreichende Stabilisierung des Klärschlamms zu gewährleisten, sind umfangreiche Maßnahmen vorgesehen. Vier Millionen Euro will sich die Gemeinde das kosten lassen.

Das Verbinden der Rohrleitungen zum Beispiel macht einen Wanddurchbruch im Verteilerbauwerk erforderlich, im Ablaufbauwerk müsste der Tiefbauteil umgebaut werden. Eingebaut werden soll unter anderem ein Primärschlamm-Pumpwerk, sowie ein Kompaktfaulbehälter, ein Faulbehälter, eine Gasspeicheranlage und eine Gasfackel. Zwei Pufferbehälter für das Dr.-Soldan-Werk sind bei entsprechender Genehmigung des Bauantrages ebenfalls vorgesehen.

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