Eltmann

Vier Verletzte bei Tunnelunfall

Zwei Pkw waren in der Röhre Richtung Bamberg aufeinandergeprallt. Polizei lobt Autofahrer für Rettungsgasse.
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Die beiden Insassen dieses Mercedes' blieben bei dem Unfall unverletzt. Im anderen beteiligten Auto, einem BMW, wurden dagegen vier Personen leicht verletzt. Dieses Auto war bereits in unserer gestrigen Ausgabe abgebildet.  Foto: News5/ferdinand Merzbacher
Die beiden Insassen dieses Mercedes' blieben bei dem Unfall unverletzt. Im anderen beteiligten Auto, einem BMW, wurden dagegen vier Personen leicht verletzt. Dieses Auto war bereits in unserer gestrigen Ausgabe abgebildet. Foto: News5/ferdinand Merzbacher
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Vier Verletzte, hoher Sachschaden und eine Vollsperrung der Maintalautobahn sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagnachmittag auf der A 70 im Tunnel "Schwarzer Berg" bei Eltmann ereignet hat. Unsere Zeitung berichtete bereits kurz in der gestrigen Ausgabe.

Zu dem Unfall war es gegen 15.50 Uhr in Fahrtrichtung Bamberg gekommen. Etwa in der Mitte des Tunnels stießen ein Mercedes aus Bayreuth und ein BMW aus München zusammen. Der Grund für die Kollision ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fest steht bislang: Es war kein Geisterfahrer-Unfall. Beide Autos waren in gleicher Richtung unterwegs.

Nach dem Zusammenstoß blieb der Mercedes rund 200 Meter weiter auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Ein Rentner-Ehepaar konnte dem Fahrzeug zum Glück unverletzt entsteigen. Der BMW schleuderte quer über beide Fahrspuren und blieb schließlich quer auf dem rechten Streifen stehen. In dem Fahrzeug saß ein Ehepaar mit seinen drei Kindern. Alle drei Kinder im Alter von sechs, neun und 15 Jahren sowie die Mutter auf dem Beifahrersitz wurden verletzt. Zum Glück nur leicht, allerdings mussten sie zur weiteren Behandlung und Diagnostik in Kliniken gebracht werden.

Großes Aufgebot

Der Rot-Kreuz-Rettungsdienst war mit insgesamt vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug an der Einsatzstelle. Ebenso hatte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt den Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Feuerwehr aus Knetzgau alarmiert. Eingeklemmt war niemand.

Unmittelbar nach Eingang des Notrufs wurde das Tunnelportal in Fahrtrichtung Bamberg gesperrt. Die Ampeln an der Einfahrt wurden auf Rot geschaltet, so dass keine weiteren Fahrzeuge in die rund 740 Meter lange Röhre einfuhren. Zwischenzeitlich baute sich ein Rückstau auf, der rund vier Kilometer bis zur Anschlussstelle Knetzgau zurückreichte. Die Feuerwehr hatte die Auffahrt zur A 70 gesperrt. Das Tunnelportal blieb bis zum Ende der Rettungs- und Bergungsarbeiten über zwei Stunden lang gesperrt, die Fahrbahn in Richtung Schweinfurt in der Nordröhre blieb davon unberührt.

Perfekt funktioniert hat nach Worten von Michael Will, Pressesprecher des Rot-Kreuz-Kreisverbandes Haßberge, die Rettungsgasse. Sowohl die Rettungswagen als auch die Feuerwehr und die Polizei sprachen den Verkehrsteilnehmern ein Lob aus, für die Einsatzfahrzeuge war ein problemloses Durchkommen im dichten Sonntagsnachmittagsverkehr möglich. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Werneck. wi/ks

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