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Vier Jahrzehnte zum Wohl kranker Menschen

Gleich neun Fachkräfte aus der Pflege feierten am Klinikum Kulmbach jetzt ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Zwei weitere Gesundheits- und Krankenpflegerinnen wurden nach 40, beziehungsweise 46 Jahren im...
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Ehrungen und Verabschiedungen gab es am Klinikum Kulmbach. Den verdienten Mitarbeiterinnen sprachen Landrat Klaus Peter Söllner (hinten links), Geschäftsführerin Brigitte Angermann (vorne links), Personalrat Jürgen Köhler (vorne, Zweiter von links) und Pflegedienstleiterin Franziska Schlegel (Dritte von rechts) ihren Dank und ihre Anerkennung aus.  Foto: privat
Ehrungen und Verabschiedungen gab es am Klinikum Kulmbach. Den verdienten Mitarbeiterinnen sprachen Landrat Klaus Peter Söllner (hinten links), Geschäftsführerin Brigitte Angermann (vorne links), Personalrat Jürgen Köhler (vorne, Zweiter von links) und Pflegedienstleiterin Franziska Schlegel (Dritte von rechts) ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Foto: privat

Gleich neun Fachkräfte aus der Pflege feierten am Klinikum Kulmbach jetzt ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Zwei weitere Gesundheits- und Krankenpflegerinnen wurden nach 40, beziehungsweise 46 Jahren im Dienst in den Ruhestand verabschiedet.

Landrat Klaus Peter Söllner, Geschäftsführerin Brigitte Angermann, Pflegedienstleiterin Franziska Schlegel und Jürgen Köhler als Vertreter des Personalrats sprachen den Geehrten ihren Dank für jahrzehntelanges Engagement aus. Landrat Söllner ging in seiner Ansprache darauf ein, dass das Klinikum mit derzeit 1584 Mitarbeitern einen absoluten Rekordstand im Personalbereich erreicht habe und der größte Arbeitgeber im gesamten Landkreis sei. "Der Ruf unseres Hauses wird von Ihnen allen erarbeitet", betonte der Landrat bei der Feierstunde.

Evelyn Altenburg aus Kulmbach, Stationsleiterin auf der 5A, feierte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Seit mehr als 25 Jahren ist sie in der Allgemein- und Visceralchirurgie des Klinikums tätig.

Auch Silvia Kraus aus Ludwigschorgast ist seit vier Jahrzehnten dabei. Seit vielen Jahren ist sie auf der Station 6A, der größten kardiologischen Station des Klinikums, tätig.

Elke Jauch aus Gefrees hat ebenfalls 1978 am Klinikum begonnen; sie gilt als eines der "Gründungsmitglieder" der Intensivära des Hauses und hat die Entwicklung der Intensivmedizin miterlebt.

Angelika Gäbelein aus Kulmbach hat vor 40 Jahren zunächst an der Höhenklinik in Bischofsgrün begonnen, bevor sie ans Klinikum Kulmbach wechselte, wo sie 1995 stellvertretende Stationsleiterin wurde. Viele Jahre lang war sie in der unfallchirurgischen Abteilung tätig.

Christa Gampert aus Weißenbrunn meistert derzeit die Herausforderung, dass die Station 2B, auf der sie tätig ist, an das Interimsgebäude angegliedert wurde und die Abteilung mit Neurologie, Urologie und Nephrologie drei Behandlungsschwerpunkte hat.

Ingrid Mäder aus Küps ist seit 40 Jahren am Klinikum, seit 30 Jahren ist sie Stationsleiterin, zunächst auf der 4B, derzeit auf der Privatstation 3A Süd.

Waltraud Giesert hat ebenfalls 1978 ihren Dienst am Klinikum Kulmbach begonnen und arbeitet aktuell nach einer Weiterbildung auf der Palliativstation.

Gisela Seidel aus Kulmbach konnte ebenfalls ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Sie ist auf der Intensivstation 9 eingesetzt.

Auch die stellvertretende Pflegdienstleiterin und vorige Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum, Elke Zettler, wurde vom Landrat für vier Jahrzehnte Mitarbeit geehrt. Elke Zettler ist zuständig für die Organisation der Praktika, der Hospitationen, des Bundesfreiwilligendienstesˆ und der praktischen Ausbildung von Notfallsanitätern und dem Rettungsdienst zuständig.

46 Jahre hat Carola Mattis aus Kulmbach am Klinikum gearbeitet, bevor sie jetzt in den Ruhestand verabschiedet wurde. Sie war 17 Jahre lang Stationsleiterin, bevor sie die Leitung auf eigenen Wunsch abgab und von 2005 an in Teilzeit tätig war. Einfühlungsvermögen, Loyalität und Pflichtbewusstsein seien Eigenschaften, für die sie geschätzt wurde, betonte Landrat Söllner.

Nach vier Jahrzehnten in der Pflege wurde auch Birgit Rüger in den Ruhestand verabschiedet. Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin hat viele Jahre lang auf der Station 1B mit gynäkologisch erkrankten Frauen gearbeitet. Sie habe auch in belastenden Situationen stets den Überblick behalten. red



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