Fulda
Integration

Vielfalt verbindet bei der Interkulturellen Woche

Sie ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Kalenders in Fulda: Die Interkulturelle Woche, die in diesem Jahr vom 15. bis 29. September stattfindet. Geplant und koordiniert wird sie von der Fachst...
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Sie ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Kalenders in Fulda: Die Interkulturelle Woche, die in diesem Jahr vom 15. bis 29. September stattfindet. Geplant und koordiniert wird sie von der Fachstelle Integration und Inklusion der Stadt Fulda. "Aber im Grunde ist die Interkulturelle Woche in Fulda ein großes Gemeinschaftsprojekt", sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Dag Wehner.

So beteiligen sich in diesem Jahr rund 60 ehrenamtliche Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, religiöse Gemeinden und öffentliche Einrichtungen - fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Die große Auftaktveranstaltung findet am 15. September von 11 bis 17 Uhr auf dem Uniplatz statt. Bei 29 Organisationen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger unter anderem über kulturelle Aktivitäten, Integrationsangebote oder Mitmach-Möglichkeiten informieren. Auch für den Gaumen und das Ohr gibt es etwas zu entdecken: So werden Spezialitäten aus Afghanistan, Deutschland, Eritrea, Kamerun, Rumänien und der Türkei angeboten.

Auf einer großen Bühne werden Musikstücke und Tänze aus Nord- und Lateinamerika, dem Nahen und Fernen Osten sowie Westafrika aufgeführt. Kinder können sich auf eine Hüpfburg und unterschiedliche Spiele freuen.

In den folgenden 14 Tagen finden über das gesamte Stadtgebiet verteilt 46 kulturelle, informative und gesellige Veranstaltungen statt. Darunter zum Bespiel ein traditioneller rumänischer Abend, ein Erlebnisbericht über die Flucht aus Eritrea, ein Einführungskurs zu jiddischem Tanz oder ein Workshop zum Thema Diskriminierung.

Gewissermaßen schon zum festen Repertoire der Interkulturellen Woche gehören der interreligiöse Stadtspaziergang, das Integrations- und Freizeit-Fußballturnier oder das internationale Frauenfrühstück.

Bürgermeister Wehner sieht diese Veranstaltungen als gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das vollständige Programm kann auf www.fulda.de heruntergeladen oder im Bürgerbüro abgeholt werden. Die Veranstaltungen können in der Regel kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.

Am Sonntag, 16. September, geht es von 18 bis 19 Uhr mit einer Filmvorstellung weiter im Welcome In! Wohnzimmer, Robert-Kircher-Straße 25.

Die Mädchen des Mädchentreffs, geleitet von der Beratungsstelle SOLWODI und dem SkF in Fulda, stellen ihren Kurzfilm #stronggirls zum Thema Mädchen- und Frauenrechte vor. Anschließend berichten die Beratungsstellen von ihrer täglichen Arbeit. Die Mädchen verkaufen Snacks für einen guten Zweck. Von 19 bis 21.30 Uhr gibt es in der gleichen Adresse noch einen Film: Das Welcome In! Frauenprojekt lädt ein zum Filmabend und Diskussion mit dem Schwerpunkt "100 Jahre Frauenwahlrecht".

Gezeigt wird der Film "Die göttliche Ordnung", über die Geschichte einer Schweizerin in den 1970er Jahren, die sich gegen viele Widerstände für die Einführung des Frauenwahlrechts engagierte. red



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