Laden...
Haßfurt

Vielfalt für jedes Alter

Hoher Besuch aus dem Bundesfamilienministerium staunte über die Angebote in Haßfurt und nahm zugleich einige Wünsche und Anliegen mit nach Berlin.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der parlamentarische Staatssekretär Stefan Zierke suchte das Gespräch mit den Senioren, hier mit Ella Gurland. Sie lobte die Unterstützung durch das Team des Mehrgenerationenhauses.  Foto: Jakob Röder/MGH
Der parlamentarische Staatssekretär Stefan Zierke suchte das Gespräch mit den Senioren, hier mit Ella Gurland. Sie lobte die Unterstützung durch das Team des Mehrgenerationenhauses. Foto: Jakob Röder/MGH

Selbstbestimmung im Alter, Betreuungsnetzwerk für alle Generationen, Alt und Jung, freiwilliges Engagement - um diese und weitere Themen ging es für den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Stefan Zierke bei seinem Besuch im Mehrgenerationenhaus Haßfurt. Er erlebte die vielfältigen Angebote der vom Bayerischen Roten Kreuz getragenen Einrichtung bei einer Hausbegehung.

So traf er im ersten Stock auf den begleiteten Baby- und Kleinkindtreff (Leitung: Pädagogin Theresa Krapf). Weiterhin lernte er dort die Doula-Geburtsbegleiterin Steffi Wohlleben und die pädagogische Fachkraft Marika Philipp kennen, die regelmäßig im Mehrgenerationenhaus mit Kleinkindern ein frühpädagogisches Kreativangebot durchführt. Interessiert nahm er sich Zeit und hatte für Wünsche und Bedürfnisse der Familien ein offenes Ohr.

Im Dachgeschoss wurde ihm das Diskussionsangebot der Rentenschmiede vorgestellt. Stolz erklärten die Managerin für angewandte Gesundheitswissenschaften Johanna Ott und Mitinitiator Johann Fuchs, wie wichtig das Angebot für die Senioren im Landkreis ist. Dort werden die im Alter so wichtigen sozialen Kontakte gepflegt und Gespräche über Themen im Rentenalltag geführt. Weiterhin entstehen Freizeit- und Unterstützungsaktivitäten "Gemeinsam, statt einsam", sagte die Teilnehmerin Silvia Hauck und verwies damit auf den Nachbarschaftshilfe-Gedanken.

Im Anschluss an die Hausbesichtigung traf Herr Stefan Zierke auf über 60 freiwillig Engagierte im Café Bistro "Offener Treff" zum Gedankenaustausch. Die freiwillig Engagierten verdeutlichten die Wichtigkeit der Begegnung aller Generationen unter einem Dach, "von 0 bis 99", also vom Baby und Kleinkind, bis hin zu Senioren.

Außerdem wurde die Bitte geäußert, im Landkreis dringend etwas für die Randzeiten- und Notfallbetreuung von Kleinkindern zu tun. Eine Verstetigung der Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser müsse angestrebt werden, so die Engagierten. Zierke versprach, die Sorgen und Nöte der freiwillig Engagierten mit nach Berlin ins Bundesfamilienministerium zu nehmen. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren