Weidach
Bürgermeisterkandidat

Viele Ideen für Weitramsdorf

Das ASB-Quartierhaus war gut gefüllt, als der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, Max Kräußlich, seine Ideen für eine Zukunftsentwicklung von Weitramsdorf preisgab. Grundlage war eine Bürgerbefra...
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Das ASB-Quartierhaus war gut gefüllt, als der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, Max Kräußlich, seine Ideen für eine Zukunftsentwicklung von Weitramsdorf preisgab. Grundlage war eine Bürgerbefragung, bei der 2188 Haushalte gebeten worden waren, ihre Vorstellungen zu nennen. Die Rücklaufquote betrug 14,4 Prozent.

Acht Top-Themen kristallisierten sich heraus, die Florian Klügling zunächst in einzelnen Präsentationen vorstellte. Max Kräußlich erläuterte dann Lösungsansätze, die allerdings, wie er sagte, "keine fertigen Sachen" sein sollten.

Von Ortsmitte bis Internet

Im Hinblick auf die Ortsmitte von Weitramsdorf nannte Kräußlich einen Busbahnhof, die Neugestaltung der Straßenführung, die Integration des Rathauses in das Albrecht-Gebäude, ein Mehrgenerationengebäude und Ärztehaus, eine Wohnanlage, Ladenräume und eine Parkanlage.

Modelle für die medizinische Versorgung könnten eine Zweigstelle von Regiomed, Hausarztpraxen mit selbstständigen Ärzten oder die Beschäftigung mehrerer Ärzte über die Diakoniestation sein. Dabei wurde die Errichtung eines neuen, barrierefreien und modernen Gebäudes durch die Gemeinde mitsamt Vermietung angedacht. "Offensive Werbung" solle dafür betrieben werden, sagte Kräußlich.

Da 44 Prozent nicht mit dem schnellen Internet versorgt seien und ein hohes Maß an Unzufriedenheit bestehe, sollten laut Kräußlich das Bundesförderungsprogramm und der Digitalpakt Bayern mit dem Ziel einer umfassenden Glasfaserversorgung umgesetzt werden.

Bei der Gastronomie "fehlt vieles", meinte Kräußlich. Er schlug deshalb vor, das kommunale Förderprogramm für Wirtshäuser in Anspruch zu nehmen und ein Bürgercafé in der Ortsmitte anzusiedeln.

In Sachen Jugendarbeit plädierte Kräußlich für die Einführung eines Jugendparlamentes und für ein Mehrgenerationengebäude in der Ortsmitte. "Wir wollen eine kinderfreundliche Gemeinde werden", sagte er.

Bemängelt worden war in der Umfrage die fehlende Unterstützung von Vereinen. Deshalb sei eine Richtlinie zur Förderung des Erhalts, des Neubaus und der Modernisierung von Immobilien der Vereine geplant. Weitere Schwerpunkte waren die Einführung eines Flächenmanagements, eines Ratsinformationssystems, einer eigenen App, eines kostenlosen Amtsblatts und von vierteljährlichen Bürgerversammlungen. dav

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