Bad Kissingen
Natur

Viele einheimische Pilze sind geschützt

Die Pilzsammelzeit ist in vollem Gange. Die Freude an der Suche lockt täglich viele Pilzliebhaber in die Wälder. Die Regierung von Unterfranken wies in diesem Zusammenhang auf die artenschutzrechtlich...
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Die Pilzsammelzeit ist in vollem Gange. Die Freude an der Suche lockt täglich viele Pilzliebhaber in die Wälder. Die Regierung von Unterfranken wies in diesem Zusammenhang auf die artenschutzrechtlichen Bestimmungen beim Sammeln hin, die auf jeden Fall einzuhalten sind: Danach sind die meisten heimischen Speisepilzarten besonders geschützt.

Jedoch gebe es für einige einheimische Pilze wie Steinpilz, Pfifferling, Schweinsohr, Brätling, Rotkappe, Birkenpilz und Morchel unter bestimmten Maßgaben Ausnahmen. Danach ist für diese Arten das Sammeln von geringen Mengen und für den eigenen Bedarf naturschutzrechtlich erlaubt. Die Grenze des Erlaubten wird jedoch dann überschritten, wenn das Sammeln von Pilzen nicht mehr der vernünftigen Bereicherung des eigenen Speisezettels dient, sondern vielmehr in der Menge darüber hinausgeht, heißt es in einer Mitteilung. Das gewerbliche Sammeln bedarf in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt), darauf wies die Regierung hin. Ziel dieser Regelungen ist es, den einheimischen Pilzbestand auf lange Sicht nicht zu gefährden. Im erlaubten Rahmen sollte jeder verantwortliche "Pilzjäger" zudem die erforderlichen Grundregeln beachten:

? Pilze sorgfältig abschneiden oder herausdrehen, kleine, alte, giftige und unbekannte Pilze stehen lassen und nur so viele Pilze mitnehmen, wie man auch selber verwerten kann. ruf



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