Haßfurt
Gesundheit

Viel weniger Schlaganfälle im Landkreis

Die Zahl der von Schlaganfällen betroffenen Menschen ist im Kreis Haßberge zurückgegangen. Das geht aus einer Mitteilung der AOK (Krankenkasse) hervor. Rund 270 000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deu...
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Die Zahl der von Schlaganfällen betroffenen Menschen ist im Kreis Haßberge zurückgegangen. Das geht aus einer Mitteilung der AOK (Krankenkasse) hervor.

Rund 270 000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. 2018 mussten im Bereich der AOK-Direktion Schweinfurt (deckungsgleich mit der Region Main-Rhön) 774 Schlaganfälle von AOK-Patienten in einer Klinik behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Krankenkasse. 2017 waren es sogar 786 Behandlungsfälle, wie mitgeteilt wurde.

Im Regierungsbezirk Unterfranken führten 2082 Schlaganfälle zu Krankenhausaufenthalten, was einer Häufigkeit von 5,07 je 1000 Versicherten entspricht. Unterfranken liegt damit über dem bayernweiten Durchschnitt von 4,84 Fällen je 1000 Versicherten. Im Landkreis Haßberge sank die Zahl der Schlaganfälle von 2017 (155) auf 2018 (134) deutlich, ebenso die Quote pro 1000 Versicherten von 5,48 (2017) auf 4,73 (2018). Damit liegt der Landkreis laut AOK-Angaben "erfreulicherweise inzwischen leicht unter dem bayerischen und auch dem unterfränkischen Durchschnitt". 2017 waren die Landkreiszahlen noch erkennbar über dem landesweiten und dem bezirksweiten Durchschnittswert.

Die Region Main-Rhön umfasst die vier Kreise Schweinfurt, Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sowie die Stadt Schweinfurt. red

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