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Viel Wasser, zwei Unfälle und ein Flugobjekt

Mehrere durchziehende Gewitter beeinträchtigten am Freitagnachmittag den Autobahnverkehr insbesondere zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld-Süd. Zu diesem Zeitpunkt herrschte reger Verkehr,...
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Mehrere durchziehende Gewitter beeinträchtigten am Freitagnachmittag den Autobahnverkehr insbesondere zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld-Süd. Zu diesem Zeitpunkt herrschte reger Verkehr, teilt die Verkehrspolizeiinspektion Coburg mit. Die meisten Autofahrer hätten sich dem Wetter angepasst, allerdings sei es zwischen 15.30 und 16.15 Uhr zu zwei Unfällen auf diesem Streckenabschnitt gekommen.

Im ersten Fall befuhr eine 23 Jahre alte Studentin mit ihrem Seat Ibiza die Autobahn in Richtung Suhl. 2,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Coburg kam die junge Frau ins Schleudern und konnte ihr Auto nicht mehr unter Kontrolle bringen. Das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse und krachte schließlich in die Außenschutzplanken. Die junge Frau wurde leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 8500 Euro. Eine knappe Dreiviertelstunde später wurde einem 56-Jährigen, der mit einem hochwertigen Cabriolet in Richtung Nürnberg fuhr, auf Höhe Mirsdorf Aquaplaning zum Verhängnis. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw schlitterte die Böschung entlang nach oben und walzte mehrere Schutzplanken nieder. Der Fahrer, der alleine im Fahrzeug war, blieb unverletzt, der Schaden am Cabriolet ist erheblich.

Aufgrund des Verkehrsunfalls der 23-Jährigen in Richtung Suhl bildete sich ein circa ein Kilometer langer Rückstau. Während der Unfallaufnahme meldete sich ein 54 Jahre alter Autofahrer bei der Autobahnstreife und gab an, dass ihm, während er und seine Frau in ihrem Hyundai im Stau standen, ein Flugobjekt auf das Auto gefallen sei. Es war eine Helikopterdrohne, die der Mann den Polizeibeamten übergab. Das Fluggerät war stark beschädigt, wies jedoch wie gefordert eine namentliche Kennzeichnung des Besitzers auf. Am Pkw war dadurch ein Schaden von circa 500 Euro entstanden. Der 47 Jahre alte Coburger Besitzer des Helikopters räumte zwischenzeitlich ein, sein Fluggerät am nahen Modellflugplatz gestartet zu haben. Er habe es jedoch wegen des starken Windes nicht mehr unter Kontrolle bringen können. Den Absturz habe er in Wiesen oder Feldern in der Nähe vermutet und diese mehrere Stunden lang abgesucht. red

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