Herzogenaurach
Planungsausschuss

Viel Lob für die Spielplätze

bernhard Panzer Der Sonnenschutz auf den Spielplätzen in der Stadt war der Anlass für eine Anfrage der CSU-Stadtratsfraktion vom Juli. Jetzt gab die Stadtverwaltung im Planungsausschuss Antwort darauf...
Artikel drucken Artikel einbetten

bernhard Panzer Der Sonnenschutz auf den Spielplätzen in der Stadt war der Anlass für eine Anfrage der CSU-Stadtratsfraktion vom Juli. Jetzt gab die Stadtverwaltung im Planungsausschuss Antwort darauf. Albert Geinzer vom Bauamt hatte eine detaillierte Aufstellung vorbereitet, was denn in den vergangenen Jahren alles geleistet wurde und was noch folgen soll.

Konkret zur Anfrage verwies er darauf, dass auf zwei größeren Spielplätzen (Weihersbach und Moskaustraße) zwei Sonnensegel angeschafft werden sollen. Allerdings gebe es da ganz unterschiedliche Varianten, die in den Kosten deutlich auseinanderliegen. Darüber wird noch zu entscheiden sein.

36 Spielplätze gibt es in Herzogenaurach und Ortsteilen. Viele seien auf den neusten Stand gebracht worden, andere sollen bald angepackt werden. Als größere Baustelle gilt der Spielplatz in der Moskaustraße, mit neuen Spielgeräten, Kletterfelsen, Kleinkinderbereich und Sonnensegel. Auch sechs Bäume sollen dort gepflanzt werden.

Solch frisches Grün ist an vielen Stellen vorgesehen, da alte Bäume eingegangen sind. Das wurde als Problem der zunehmenden Trockenheit erkannt. Man will mit neuen Baumsorten entgegensteuern.

In der Debatte gab es Lob für die Spielplätze, vor allem von Renate Schroff (SPD). Sie komme in ihrem "neuen Leben als Oma" doch gut herum und könne die Anlagen bewerten. Sie habe nicht nur den Eindruck, dass unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt würden, damit es niemandem langweilig wird - "hier das Klettern, dort der Sand". Außerdem würden die Spielplätze sehr sorgfältig gepflegt, sagte die Zweite Bürgermeisterin.

Beipflichten konnte ihr Kurt Zollhöfer (CSU), der aber nicht so großes Lob aussprechen wollte, sondern das fränkische "Bassd scho" wählte. "Renates Enkel-Erfahrung" könne er aber gerne teilen.

Auch kritische Töne schlug Retta Müller-Schimmel an. "Ich bin nicht zum Loben gewählt worden", merkte die Grüne schmunzelnd an und regte Verbesserungen an. Weniger Plastik wäre wünschenswert, und es sollten Blätterwände als Abgrenzung zu den Straßen hin geschaffen werden, um den Feinstaub abzuhalten.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren