Kupferberg
kupferberg.infranken.de  Die Feuerwehr Kupferberg feierte gestern ihr 150-jähriges Gründungsfest.

Viel Lob für die Jubelwehr

Bei Kaiserwetter hat die Feuerwehr Kupferberg am gestrigen Sonntag ihr 150-jähriges Gründungsfest gefeiert. Höhepunkte waren der Festgottesdienst mit Pfarrer Pater Adrian Manderla in der St.-Vitus-Sta...
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Fahnenbänder für die Jubelwehr Kupferberg spendierten Stadt und Schirmherr Landrat Klaus Peter Söllner. Unser Bild zeigt (von links) Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, Landrat Söllner, Markus Ott, Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Zweiten Bürgermeister Werner Stapf, Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Dritten Bürgermeister Volker Matysiak, Vorsitzenden Michael (Micha) Hain und Kommandanten Michael (Michi) Hain.
Fahnenbänder für die Jubelwehr Kupferberg spendierten Stadt und Schirmherr Landrat Klaus Peter Söllner. Unser Bild zeigt (von links) Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, Landrat Söllner, Markus Ott, Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Zweiten Bürgermeister Werner Stapf, Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Dritten Bürgermeister Volker Matysiak, Vorsitzenden Michael (Micha) Hain und Kommandanten Michael (Michi) Hain.
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Bei Kaiserwetter hat die Feuerwehr Kupferberg am gestrigen Sonntag ihr 150-jähriges Gründungsfest gefeiert. Höhepunkte waren der Festgottesdienst mit Pfarrer Pater Adrian Manderla in der St.-Vitus-Stadtpfarrkirche, der Festzug mit der Stadtkapelle Kupferberg hinauf zur Stadthalle und der Kommers.
In der kleinen Bergbaustadt blieben die Küchen kalt, denn auf dem Festgelände gab es ein schmackhaftes Mittagessen. Am Nachmittag ließen sich die vielen Besucher Kaffee und Kuchen schmecken. Am großen Blaulicht-Familiennachmittag kamen auch die kleinen Festbesucher auf ihre Kosten.


Große Fahrzeugschau

Auf großes Interesse stieß zudem die Fahrzeugschau von Feuerwehr, Wasserwacht, Bundeswehr, Polizei, Bayerischem Roten Kreuz und Technischem Hilfswerk.
Der Wehrvorsitzende Michael (Micha) Hain freute sich, dass es sich auch die Paten- und viele befreundete Wehren nicht nehmen ließen, den Geburtstag der Kupferberger Floriansjünger mitzufeiern.
Altbürgermeister Rudolf Matysiak warf einen Blick in die Historie der Jubelwehr.
Zweiter Bürgermeister Werner Stapf erinnerte an das Gründungsjahr 1868. Nach dem Niedergang des Bergbaus sei die Stadt damals total verarmt gewesen. Trotzdem habe es in dieser schwierigen Zeit engagierte Bürger gegeben, die nach vorne schauten und die Notwendigkeit der Gründung einer Feuerwehr zum Wohle und Schutze der Bevölkerung erkannten.


Viele engagierte Männer

Stapf ging auf beliebte und engagierte Männer wie Hans Schubert, Karl Herzog, Alfred Weber, Dirk Bauer, Klaus Konrad und allen voran Karl Schott ein, die Verantwortung bei der Feuerwehr übernahmen.
Seit 2009 führten nun die beiden Michael Hains, der Vorsitzende Micha und der Kommandant Michi Hain, die Wehr, und machten sie zum Vorzeigeverein in Kupferberg. "Die junge, dynamische und schlagkräftige Truppe, gepaart mit der Erfahrung von ein paar alten Hasen, pflegt eine tolle Kameradschaft und legt sehr großen Wert auf die Jugend- und Nachwuchsarbeit", betonte der Zweite Bürgermeister. Wenn die Rahmenbedingungen geklärt seien, klappe es vielleicht in absehbarer Zeit mit einem neuen Gerätehaus an einem verkehrstechnisch besser gelegenen Standort.
Dritter Bürgermeister Volker Matysiak heftete ein Fahnenband an die Standarte.
Schirmherr Landrat Klaus Peter Söllner tat es ihm nach. "Die Stadt Kupferberg zeichnet ein sehr reges Vereinsleben und eine große Tradition aus. Zudem haben Schutz und Sicherheit einen hohen Stellenwert. Hier in der Wehr wird eine hervorragende Arbeit geleistet", betonte Söllner, der auch eine Spende der Sparkasse Kulmbach-Kronach übergab.


Lob für die Nachwuchsarbeit

Kreisbrandrat Stefan Härtlein freute sich über den klasse Besuch und lobte die gute Organisation.
"Zusammen mit der Kinder- und Jugendgruppe zählt die Feuerwehr Kupferberg 60 Aktive, das ist eine stolze Zahl. Hier wird zu jeder Tages- und Nachtzeit Hilfe geleistet", strich der Kreisbrandrat heraus.
Landtagsvizepräsidentin Inge Aures (SPD) gratulierte ebenfalls herzlich zum 150. Geburtstag. Auch sie strich den hohen Stellenwert der Kupferberger Wehr heraus. Landtagsabgeordneter Martin Schöffel (CSU) meinte, das Wertvollste einer Wehr seien die Aktiven.
Kommandant Michael (Michi) Hain freute sich über die vielen Spenden. Ein großes Lob zollte er dem BRK für die Mittagsbewirtung und der Stadtkapelle Kupferberg für die musikalische Ausgestaltung. Und unter Beifall betonte er: "Es macht mich stolz, diese Wehr zu führen!" Klaus-Peter Wulf


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