Zapfendorf

Viel Gaudi in Oberleiterbach

Sport und Schmankerln, Spaß und Stimmung: So oder so ähnlich lassen sich die vier Kirchweihtage in Oberleiterbach zusammenfassen. Für die Feuerwehrleute um Vorsitzenden Michael Hennemann bedeutete die...
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Beim Gaudifußball ging es hoch her. Foto: Drosssel
Beim Gaudifußball ging es hoch her. Foto: Drosssel

Sport und Schmankerln, Spaß und Stimmung: So oder so ähnlich lassen sich die vier Kirchweihtage in Oberleiterbach zusammenfassen. Für die Feuerwehrleute um Vorsitzenden Michael Hennemann bedeutete dies: Schläuche, Stiefel und Schutzanzüge gegen Schürzen, Schnitzel und Schäuferla tauschen, die Feinschmecker nach allen Regeln der Kunst verwöhnen und vor allem ein guter Gastgeber für viele gesellige Stunden sein. Einmal mehr ist es der Truppe bestens gelungen, einmal mehr gab es allerorts zufriedene Gesichter. Und einmal mehr war es ein Kraftakt nah am Limit des Machbaren.

Zum Auftakt legte sich der Sommer noch einmal mächtig ins Zeug: Besucher wie Bedienungen schwitzten gleichermaßen bei den Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. Die Spezialitäten wie Schlachtplatte und Knöchla fanden reißenden Absatz. "Ich komme immer wieder gerne dorthin, wo es mir schmeckt", sagte beispielsweise Stefan Eichelsdörfer, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Zapfendorf, der sich von den Kameraden aus dem Nachbardorf gerne verwöhnen ließ. Auch aus Kleukheim, Unterleiterbach, Reuthlos, Ober- wie Unterküps und zahlreichen anderen Orten kamen die Gäste scharenweise.

Am Samstag stand dann der Sport im Fokus. "Feuerwehrmänner gegen Feuerwehrkids" - so oder so ähnlich lassen sich die beiden Teams beim Gaudifußballspiel in der "Lätterbocharena" betiteln. Dabei legten sich vor allem die Nachwuchs-Ronaldos mächtig ins Zeug und versuchten, ihre Väter, Onkel oder Bekannten in Kalamitäten zu bringen. Es war eine torreiche Begegnung, bei der es ein nicht ganz bierernst zu nehmendes Endergebnis gab. "Die Kids führen fünf zu fünf", sagte Schiedsrichter Michael Göbel schmunzelnd. Und pfiff das Elfmeterschießen an, dessen Resultat nicht wirklich interessierte.

Eine Premiere gab es am Sonntag zu verzeichnen. Erst hielt Pfarrer Kurian Chakupurackal in der Sankt-Laurentius-Kirche den Festgottesdienst, dann gab es einen zünftigen Weißwurstfrühschoppen - und der war richtig gut gesucht. Und am Montag? Da kamen die Feinschmecker abermals scharenweise und sorgten dafür, dass im und um das Gemeinschaftshaus über viele Stunden kaum noch ein Platz frei war. Während die Eltern das ein oder andere Kaltgetränk genossen, setzten die Sprösslinge auf der Hüpfburg zu Höhensprüngen an, stellten an der Torwand ihre Treffsicherheit unter Beweis, wagten rasante Fahrten auf der Seilbahn oder "verjuckten" ihr Kerwasgeld am Spielwarenstand.

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