Forchheim
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Versiegelung als "Mitursache für Hochwasser" in Hausen und Heroldsbach

Überschwemmungen, Dürren, Millionenschäden, Nitrat im Grundwasser, Pestizide in Seen und Flüssen: Seit 30 Jahren ist Wasser- und Gewässerschutz das zentrale Thema für den promovierten Biologen und Grü...
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MdB Lisa Badum, Barbara Poneleit (Kreis-Sprecherin), Christian Magerl und Emmerich Huber (Beisitzer) Foto: privat
MdB Lisa Badum, Barbara Poneleit (Kreis-Sprecherin), Christian Magerl und Emmerich Huber (Beisitzer) Foto: privat
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Überschwemmungen, Dürren, Millionenschäden, Nitrat im Grundwasser, Pestizide in Seen und Flüssen: Seit 30 Jahren ist Wasser- und Gewässerschutz das zentrale Thema für den promovierten Biologen und Grünen-Abgeordneten Christian Magerl. MdB Lisa Badum und Emmerich Huber, der Grünen-Landtagskandidat für den Landkreis Forchheim, freuten sich, mit Magerl einen der profiliertesten Umweltschützer Bayerns in Forchheim begrüßen zu dürfen.
Wie komplex das Thema "Wasser" ist, merkte man gleich an Magerls erster Weichenstellung, nämlich Schutz des Wassers und Schutz vor dem Wasser. Für Überschwemmungen wie am 5. Juli in Hausen oder im Juli 2007 in Forchheim und Baiersdorf benennt Magerl zwei wesentliche Mitursachen: den Klimawandel mit der Häufung extremer Wetterlagen wie Starkregen und die zunehmende Bodenversiegelung. "Von versiegelten Flächen fließt Wasser rasch ab, sammelt sich an tieferen Punkten, die bestehende Kanalisation ist überfordert, Überschwemmung sind die Folge. So einfach ist Physik und wird doch immer wieder ignoriert", erklärte Magerl.
Als weitere Folge des Klimawandels beschrieb er großflächige Wetterphänomene, die sich nicht bewegen und über Tage in einer Region Hitze und Trockenheit oder viel Niederschlag bringen. Magerl fordert eine Renaturierung schon in den Oberläufen von Flüssen und Bächen.
Vom Hochwasser kam Magerl zur Belastung des Grundwassers mit Schadstoffen, insbesondere Nitraten, was auch in Franken zunehmend zum Problem werde. Für die Karpfen- und Forellenzucht in Franken benannte er die Belastung mit Mikroplastik und hormonell wirksamen Stoffen als weitere Probleme. red
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