Bayreuth

Verkehrspolizei verhindert Schlimmeres

Spezialisten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth haben am Dienstagmorgen durch die Kontrolle eines Lastwagens gerade noch Schlimmeres verhindern können. Die Verpackung der gesundheitsgefä...
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Spezialisten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth haben am Dienstagmorgen durch die Kontrolle eines Lastwagens gerade noch Schlimmeres verhindern können. Die Verpackung der gesundheitsgefährdenden Ladung war bereits beschädigt. Die Beamten überprüften den estnischen Gefahrgut-Sattelzug gegen 8.30 Uhr bei der Autobahnauffahrt Bayreuth-Süd und stellten rasch erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung fest. Auf dem Anhänger befanden sich mehrere beschädigte Säcke, aus denen bereits ein weißes Pulver gerieselt war. Nach Rücksprache mit Experten der Werksfeuerwehr in Gendorf (Kreis Altötting) konnten die Polizisten in Erfahrung bringen, dass das Pulver Zinkoxid enthält und dies unter anderem als Wirkstoff bei Tiermedikamenten eingesetzt wird. Es kann Reizungen der Augen sowie Entzündungen bei Hautkontakt hervorrufen. Die Beamten verständigten eine ortsansässige Spezialfirma, die sich um die Entsorgung der beschädigten Versandstücke kümmerte. Der 61-jährige Lastwagenfahrer musste vor Ort ein Bußgeld in Höhe von rund 330 Euro bezahlen. Nachdem er die Ladungssicherung ordnungsgemäß durchgeführt hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Des Weiteren warten noch erhebliche Bußgelder auf die Verlader beziehungsweise Verpacker der Firmen in Spanien und Frankreich. pol



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