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Vereine wollen Konzept für den Volkspark

Grundsätzlich einverstanden mit dem Kurs der Bamberger Sportpolitik zeigten sich die Vertreter Bamberger Sportvereine beim CSU-Sportgespräch. Allerdings zei...
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Grundsätzlich einverstanden mit dem Kurs der Bamberger Sportpolitik zeigten sich die Vertreter Bamberger Sportvereine beim CSU-Sportgespräch. Allerdings zeigte sich an verschiedenen Stellen Handlungsbedarf. Sportreferent und Bürgermeister Christian Lange (CSU), sagte zu, sich der genannten Problemstellungen anzunehmen.
Zu dem Sportgespräch hatten erneut die CSU-Ortsverbände Bamberg-Ost und Berggebiet in die Vereinsgaststätte des FC Eintracht Bamberg 2010 in der Armeestraße eingeladen. Breiten Raum nahm die vom Kultursenat in seiner Sitzung am 19. Oktober (der FT berichtete) empfohlene Sanierung des Gaustadter Sportzentrums ein. Während die Vereine dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüberstanden, mahnten sie mehrheitlich an, die nicht allzu sehr genutzte Aschenbahn in Rasenflächen umzuwandeln. "Die Stadt braucht Rasenflächen", mahnte beispielsweise Altbürgermeister Werner Hipelius (Leichtathletikgemeinschaft) an.
Ebenso diskutiert wurden anstehende Vereinsmeisterschaften (wie beim Reit- und Fahrverein) oder Probleme beim Verkauf von Speisen und Getränken in den Hallen des Zweckverbandes Berufliche Schulen und die Aufnahme des Schießsportes in das Ferienangebot des Stadtjugendringes (Schützenclub 04).
Eingefordert wurde bei dem Sportgespräch schließlich ein eigenes Entwicklungskonzept für den Bamberger Volkspark, der im Jahr 2027 100 Jahre alt wird. "Durch die Auflösung der Tennisabteilung des FC Eintracht Bamberg bietet sich hier die Möglichkeit, das ehemalige FC-Vereinsgelände einschließlich des kaum noch genutzten Hartplatzes einer neuen Nutzung zuzuführen", mahnte beispielsweise Peter Röckelein vom MTV.
Bürgermeister Christian Lange wies darauf hin, dass die Lenkungsgruppe Soziale Stadt des Stadtrates hierzu bereits einen Planungsauftrag beschlossen habe. Bambergs Sportreferent gab allerdings zu bedenken, dass angesichts der großen Herausforderungen der Stadt Veränderungen im Volkspark nur Schritt für Schritt erfolgen könnten. "Im Volkspark befinden wir uns jedoch im Sanierungsgebiet Soziale Stadt, so dass sich hier eine gute Förderkulisse ergeben könnte", sagte Lange. red
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