Ebelsbach

Vereinbarung zur Umgehung

Ein weiterer Punkt im Ebelsbacher Gemeinderat war die Vorlage einer Vereinbarung mit dem Straßenbauamt Schweinfurt wegen der Ortsumgehung durch den Ausbau d...
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Ein weiterer Punkt im Ebelsbacher Gemeinderat war die Vorlage einer Vereinbarung mit dem Straßenbauamt Schweinfurt wegen der Ortsumgehung durch den Ausbau der Staatsstraße 2277 in Richtung Stettfeld, mit der die Straßenbauverwaltung die Straßenbaulast für die Planung und den Neubau der Umfahrung auf die Gemeinde überträgt. Dabei plant die Gemeinde im Einvernehmen mit der Straßenbauverwaltung, schreibt aus, vergibt, überwacht und rechnet die Maßnahme ab. Dafür wurden der Gemeinde 80 Prozent Förderung in Aussicht gestellt.
Gemeinderat Reinhold Strätz (BNL) fragte nach, was dann mit der alten Staatsstraße werde. Hierzu habe er nichts in der Vereinbarung gefunden. "Diese alte Staatsstraße durch Ebelsbach wird dann Gemeindestraße. Aber bevor sie übergeben wird, wird sie noch auf einen entsprechenden Standard gebracht", erläuterte Bürgermeister Ziegler.
Gemeinderat Martin Wasser (CSU) fragte, ob Grunderwerb und Planung bezuschusst würden. Hierzu kam die Auskunft, dass der Grunderwerb normal bezuschusst werde, aber die Planung nur mit einem Pauschalbeitrag. Mit der Vereinbarung wolle man nun die Maßnahme auf den Weg bringen und die Planung vergeben, so Ziegler. Wichtig sei, dass alles vorbereitet sei und man dann bauen könne, wenn Geld vorhanden ist.


"Keine Phantasiepreise"

Gemeinderat Helmut Schöpplein (CSU) hatte Nachfragen, ob schon mit Grundstücksbesitzern Verhandlungen geführt worden und auch Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen seien. Wie Bürgermeister Ziegler erklärte, wurde schon mit einigen Eigentümern Kontakt aufgenommen. Er betonte, dass die Gemeinde keine Phantasiepreise zahlen könne, sondern sich im Rahmen dessen bewegen müsse, was auch das Staatliche Bauamt bezahlt. Etwaige Lärmschutzmaßnahmen müssten bei der Planung untersucht werden. In diesem Sinne wurde die Vereinbarung einstimmig gebilligt.


Ortsdurchfahrt in Rudendorf

Eine weitere Vereinbarung betraf den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Rudendorf auf der Staatsstraße 2281, die die Aufteilung der Kosten zwischen dem Freistaat und der Gemeinde Ebelsbach regelt. Die Straßenbauverwaltung trägt dabei die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn, einschließlich der Querungshilfe, Haltebuchtstellen für den Linienverkehr sowie der zugehörigen Trenn-, Seiten-, Rand- und Sicherheitsstreifen. Die Gemeinde trägt die Kosten für den Bau der Gehwege einschließlich der Bordsteine und der Parkbuchten. Zur Herstellung von Hochborden leistet die Straßenbauverwaltung einen einmaligen Beitrag.
Bürgermeister Walter Ziegler sprach von einer Standardvereinbarung. Dabei werde die Gemeinde die "Breitbandgeschichte" mit erledigen und die Gehwege wahrscheinlich pflastern, wie es im übrigen Bereich schon geschehen ist. Dies sei sinnvoll und bei späteren Reparaturen besser. Dass dies voraussichtlich nicht mehr nach der Straßenausbau-Beitragssatzung umgelegt werden soll, werde den Rudendorfern entgegenkommen.
Gebilligt wurden dann noch einige Bauanträge, wobei Gemeinderat Helmut Zirnsak (BNL) die "Summe der Befreiungen" bei manchen Bauanträgen kritisierte. gg
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