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himmelkron.infranken.de  Zwölf Kommunen haben sich zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen.

Verbrauch soll dauerhaft sinken

Zwölf Gemeinden und kommunale Verbände aus Ober- und Unterfranken haben sich vor drei Jahren zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen (wir ber...
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Zwölf Kommunen aus Ober- und Unterfranken haben sich zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen. Mit im Bild auch Landrat Klaus Peter Söllner (stehend, Vierter von links) sowie Netzwerkmanager Wolfgang Böhm (sitzend, links). Foto: Werner Reißaus
Zwölf Kommunen aus Ober- und Unterfranken haben sich zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen. Mit im Bild auch Landrat Klaus Peter Söllner (stehend, Vierter von links) sowie Netzwerkmanager Wolfgang Böhm (sitzend, links). Foto: Werner Reißaus
Zwölf Gemeinden und kommunale Verbände aus Ober- und Unterfranken haben sich vor drei Jahren zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen (wir berichteten). Jetzt geht es in die heiße Umsetzungsphase. Die Partner haben sich auf die Fahne geschrieben, die Energiewende voranbringen und Einsparpotenziale zu erkennen mit dem Ziel, den eigenen Verbrauch dauerhaft zu senken. Was für Kommunen alleine oft schwer umzusetzen ist, soll in der Gruppe leichter fallen.
Die Zusammenarbeit im "Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Oberfranken" (Keeno) wird vom Bundesumweltministerium umfangreich bezuschusst.


Experten mit im Boot

Unterstützt werden die Kommunen von der in Kulmbach ansässigen Energieagentur Nordbayern. Von den Experten erfahren sie, wie der Verbrauch in den Liegenschaften korrekt ermittelt werden kann. Einsparpotenziale sollen erkannt, konkrete Maßnahmen mit professioneller Unterstützung umgesetzt werden.
Wie Netzwerkmanager Wolfgang Böhm bei der Vertragsunterzeichnung in der Himmelkroner "Frankenfarm" feststellte, werden in vierteljährlich stattfindenden Treffen konkrete Themenfelder behandelt und Erfahrungen ausgetauscht. Auch externe Fachleute sollen zu Wort kommen. "Schließlich soll für jede beteiligte Kommune ein eigener Energiebeauftragter ausgebildet werden."
Wolfgang Böhm kennt das Problem: "Gerade in kleineren Kommunen wird über die Energieverbräuche kaum Buch geführt, und Vergleiche über mehrere Jahre hinweg finden noch seltener statt." Er weiß, wie wichtig die akribische Bestandsaufnahme gerade am Beginn des Projektes ist.
Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einer Win-Win-Situation: "Dieses Netzwerk wird erfolgreich sein, da bin ich mir ganz sicher."
Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Nordbayern betonte, dass jede teilnehmende Kommune einen Gebäudepool in das Netzwerk eingebracht hat. Wichtig sei, den Energieverbrauch in den kommunalen Liegenschaften vernünftig zu erfassen und das ganze Jahr über zu wissen, was in den Gebäuden passiert. "Das Wesentliche ist, dass wir die Kommunen bei der Schwachstellenanalyse begleiten. Sie bekommen eine neutrale
Expertise von außen, zum Beispiel, wie man in einer Schule die Wärmeverteilung sinnvoller regeln kann. Werner Reißaus
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