Gosberg
Trinkwasser

Verbindung Gosberg zu Stadtwerken

Eine zuverlässige Wasserversorgung auch in kritischen Zeiten ist das Ziel des Zweckverbandes der Ehrenbürggruppe. Dabei verfügt die Gruppe über zwei Brunnen in Verbindung mit einem weiteren Brunnen de...
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Eine zuverlässige Wasserversorgung auch in kritischen Zeiten ist das Ziel des Zweckverbandes der Ehrenbürggruppe. Dabei verfügt die Gruppe über zwei Brunnen in Verbindung mit einem weiteren Brunnen der Gemeinde Pinzberg. Der leistungsfähigste Brunnen des Zweckverbandes befindet sich am Wasserhaus in Gosberg. Er reagierte überraschend stark auf die Trockenheit des zurückliegenden Jahres.

Um sich für die Zukunft sicherer aufstellen, wurden zwei Varianten erläutert: Ein weiterer Brunnen oder eine Verbindungsleitung zu den Stadtwerken Forchheim für den Notfall lauteten die Überlegungen. Die Entscheidung fiel zugunsten einer Verbindungsleitung. Dabei gilt es noch auszuloten und sicherzustellen, dass die Mischverhältnisse des Wassers kompatibel sind.

Abstimmungsprozess läuft

Mit den Stadtwerken ist man bereits im Gespräch, so dass der weitere Abstimmungsprozess läuft. Es gilt darüber hinaus technische Details wie Anschlusspunkte zu definieren.

Der Wasserzweckverband wird weiterhin eine eigenständige Gruppe bleiben. Die Verbindungsleitung soll lediglich ein weiteres Standbein im Notfall sein. Der Staat hat großes Interesse an einer sicheren Wasserversorgung und bietet eine gute finanzielle Förderung an.

Im Wasserhaus in Gosberg war wieder der Austausch der Uranfilter fällig, der alle zwei bis drei Jahre erfolgt. Dafür sind 12 000 Euro aufzuwenden, die sich der Zweckverband und die Gemeinde Pinzberg teilen. Im Zuge dieser Austauschaktionen wurden auch die Zuleitungen vom Brunnen zum Filter vorbeugend gereinigt. Abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten am Hochbehälter in Wiesenthau. Im Zuge der Sanierung waren Abdichtungen am Betonkorpus für 14 000 Euro erforderlich.

Die Hochform der Konjunktur fordert buchstäblich ihren Preis. Das mussten der Zweckverband und die Gemeinde Pinzberg spüren bei der Ausschreibung des Wasserleitungsbaus im Rahmen der Sanierung der Bahnhofstraße in Gosberg. Verbandsvorsitzender Bernd Drummer wies auf die überteuerten Angebote hin. Jetzt soll die weitere Vorgehensweise im Gemeinderat Pinzberg besprochen werden.

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