Dittersbrunn
Tradition

Veitsbergfest: Bereits frühmorgens waren 600 Gäste da

Das Veitsbergfest war schon immer beliebt, den gigantischen Erfolg in diesem Jahr hätten sich die Organisatoren des Stammtischs der Veitsbergfreunde selbst in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft. "Be...
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Der "Graatzer Hecht'n Dreigesang" setzte beim Veitsbergfest musikalische Akzente. Foto: Martina Drossel
Der "Graatzer Hecht'n Dreigesang" setzte beim Veitsbergfest musikalische Akzente. Foto: Martina Drossel
Das Veitsbergfest war schon immer beliebt, den gigantischen Erfolg in diesem Jahr hätten sich die Organisatoren des Stammtischs der Veitsbergfreunde selbst in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft.
"Bereits zum Gottesdienst frühmorgens waren schon knapp 600 Gäste da", schwärmt Stefan Batz, der mit Kaja Hagel den Mesnerdienst in Sankt Vitus versieht. Die kleine Kapelle auf dem Ansberg platzte aus allen Nähten, auch an den Garnituren inmitten von Europas größtem geschlossenen Lindenkranz war kaum noch ein Platz frei.
Von Anfang an herrschte eine besondere Atmosphäre. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Monsignore Wolfgang Witzgall "nur" einen normalen Gottesdienst zelebrierte. Der "Graatzer Hecht'n Dreigesang" - Heinrich Geßlein, Hans Jürgen Geßlein und Peter Bartosch - schuf mit seinen Liedbeiträgen eine einfühlsame Stimmung wie an einem kirchlichen Hochfest. Und da war dann noch das Damen-Ensemble "Aufwind" aus Hirschfeld und Windheim, Ortsteile von Steinbach am Wald. "Die Art und Weise, wie sie das Vaterunser mehrstimmig vorgetragen haben, begeisterte die Besucher", sagt Stefan Batz. Die spendeten spontan und reichlich Applaus, was wiederum die Künstler sehr freute.
Da der Gottesdienst aus der für die Masse an Leuten viel zu kleinen Kapelle ins Freie übertragen wurde, kamen auch die Gläubigen im Freien voll auf ihre Kosten. Dass die 300 vorbereiteten Hostien nicht reichten, nimmt Batz mit einem Lächeln: "Der Pfarrer hat zuletzt sogar gestückelt und geteilt, aber das brachte auch nichts." Böse war deswegen keiner.
Heuer endete das Fest mit den vielen hundert Gästen nicht am frühen Abend. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass die "Veitsbergfreunde" aus lukullischer Sicht restlos ausverkauft waren. Die Besucher blieben trotzdem, ließen die Blicke auf die Lande um den Main schweifen, genossen einen sagenhaften romantischen Sonnenuntergang und plauschten vergnügt bis in die Nacht hinein. Unter den weit ausladenden Bäumen ließ es sich bestens aushalten: Es blieb kühl trotz Rekordtemperaturen. Und ab und an ging auch ein Lüftchen. mad


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