Adelsdorf

Uwe Pöschl tritt in Adelsdorf an

Die Adelsdorfer Christsozialen wollen 2020 den Bürgermeisterposten erobern. Sie stellten jetzt ihren Kandidaten vor.
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Bundestagsabgeordneter Stefan Müller (2. v. r.) im Gespräch mit dem Uwe Pöschl (2. v. l.), dem designierten Bürgermeisterkandidaten des Adelsdorfer CSU-Ortsverbands. Pöschl engagiert sich auch als Rettungssanitäter beim BRK. Foto: privat
Bundestagsabgeordneter Stefan Müller (2. v. r.) im Gespräch mit dem Uwe Pöschl (2. v. l.), dem designierten Bürgermeisterkandidaten des Adelsdorfer CSU-Ortsverbands. Pöschl engagiert sich auch als Rettungssanitäter beim BRK. Foto: privat
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Matthias Goß, der Ortsvorsitzende der CSU Adelsdorf, stellte am Montagabend zusammen mit Nico Kauper, dem Vorsitzenden der JU, im Landhotel "Drei Kronen" Uwe Pöschl als frisch gebackenen CSU-Bürgermeisterkandidaten vor.

"Es war der einstimmige Beschluss des Vorstands, dass Uwe Pöschl der geeignetste Kandidat ist, alle stehen 100 Prozent hinter ihm", betonte Goß. Pöschl sei ein Kandidat, der fest im Leben stehe, der Verantwortung übernehmen wolle und "die Zukunft unserer Gemeinde gestalten möchte". Pöschl bringe alles mit, um das Amt des Bürgermeisters erfolgreich auszufüllen.

Durch seine Berufserfahrung besitze Pöschl ausgeprägtes kaufmännisches Verständnis und umfangreiche Führungserfahrung. "Pöschl ist tief in der Gemeinde verwurzelt und setzt sich durch seine ehrenamtliche Tätigkeit als Gemeinderat und Rettungssanitäter beim BRK für die Menschen hier vor Ort ein", so Goß weiter.

Als Familienvater wisse der Kandidat, wie wichtig familienfreundliche und ökologisch nachhaltige Politik sei. "Uwe Pöschl hat als Bürgermeisterkandidat alles, was Adelsdorf braucht", betont Goß.

Die offizielle Nominierung erfolge durch die Mitgliederversammlung am 27. Juni im Sportheim des SC.

"Ich stehe für Transparenz und Dialog in der politischen Arbeit, spreche mich für ein respektvolles Miteinander in der politischen Debatte aus. Unangemessenes und respektloses Verhalten gegen Mandatsträger, aber auch gegen Bürgerinnen und Bürger und persönliche Befindlichkeiten haben hier keinen Platz", sagt Pöschl.

"Ich stehe für eine stabile und innovative Zukunft der Gemeinde Adelsdorf!" Sein Motto laute: "Die Welt gehört dem, der handelt!"

Unterstützung von der Jugend

Auch die JU unterstützt die Kandidatur Pöschls. Mit ihm habe die CSU den besten Mann für die Aufgabe des Bürgermeisters gefunden. Als Fraktionssprecher der Fraktion CSU/Bürgerblock/Junge Bürger habe Pöschl bereits mehrfach JU-Ide en und Anträge in den Gemeinderat gebracht.

"Uwe Pöschl hat stets ein offenes Ohr für uns als JU und ist auch bereit, die CSU-Gemeinderatsliste zu verjüngen", so Kauper. So könnten nach vielen Jahren wieder JUler den Sprung in den Gemeinderat schaffen.

Der 55-jährige Pöschl wurde in Adelsdorf geboren, ist seit 1991 verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Als gelernter Einzelhandelskaufmann bildete er sich zum Fachkaufmann für Einkauf und Materialwirtschaft weiter. Seit 1984 arbeitet er in Herzogenaurach bei der Firma Schaeffler.

Zwischen 2005 und 2015 war er sehr viel im Ausland unterwegs wie in China, Taiwan und Indien. Seit 2015 ist er bei Scha effler Technologie AG & Co. KG Herzogenaurach Leiter des Prototypeneinkaufs.

Seit 2008 ist Pöschl Mitglied im CSU-Ortsverband und seit 2013 ist er stellvertretender Ortsvorsitzender. In den Gemeinderat gewählt wurde Pöschl 2014 und er übernahm im Mai 2018 den Vorsitz der Fraktion CSU/BB/Junge Bürger. Pöschl ist auch Beisitzer im Vorstand der CSU Erlangen-Höchstadt.

Wahlprogramm schreiben

In den nächsten Wochen wird das Wahlprogramm gemeinsam mit den Vorständen der CSU, FU und JU und einem Wahlkampfteam erarbeitet. Ganz oben auf der Agenda stehe natürlich der schlechte Zustand vieler Straßen.

Hier sei durch die Befreiung der Bürger von der Straßenbaubeitragssatzung eine große Finanzierungslücke entstanden.

Es gebe außerdem einen Investitionsstau und es müssten Projekte wieder angestoßen werden, die in Verzug geraten seien.

Wichtig seien Pöschl Gewerbeansiedlungen. Man müsse Unternehmen am Ort halten, Gewerbegrundstücke anbieten und nachhaltige Gewerbepolitik betreiben, aber gleichzeitig nicht grüne Landschaften zubetonieren. Zuletzt nannte Pöschl noch den Klimaschutz als ein weiteres Thema seines Wahlkampfs.

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