Kulmbach

Ursula Willenberg war 46 Jahre mit Herzblut dabei

Nach 46 Dienstjahren ist Landwirtschaftsamtsrätin Ursula Willenberg in den Ruhestand verabschiedet worden. Zuvor war die langjährige Küchenpraxis-Lehrkraft in die "Verlängerung" gegangen, um die Studi...
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Personalrätin Regina Burkhardt (links) und Behördenleiter Michael Schmidt verabschiedeten Ursula Willenberg. Foto: privat
Personalrätin Regina Burkhardt (links) und Behördenleiter Michael Schmidt verabschiedeten Ursula Willenberg. Foto: privat

Nach 46 Dienstjahren ist Landwirtschaftsamtsrätin Ursula Willenberg in den Ruhestand verabschiedet worden. Zuvor war die langjährige Küchenpraxis-Lehrkraft in die "Verlängerung" gegangen, um die Studierenden der Abteilung Hauswirtschaft noch bis zur Abschlussprüfung zu begleiten.

1973 hatte die damals 20-Jährige die höhere Fachschule für landwirtschaftliche Hauswirt-schaft in Triesdorf als "staatlich geprüfte landwirtschaftlich-hauswirtschaftliche Betriebsleiterin" verlassen. Den Vorbereitungsdienst des Freistaats schloss sie 1975 als Landwirtschaftsinspektorin ab. Danach ging es für zwei Jahre nach Ingolstadt ans Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur. 1977 kehrte die junge Beamtin nach Oberfranken an den Dienstort Kulmbach zurück.

Seit 1977 lernten sowohl Wirtschafterinnen als auch Hauswirtschaftsstudierende der Teilzeitschule von ihr alle Tipps und Tricks der Küchenpraxis.

Regional, saisonal, nachhaltig

"Bei Ursula Willenberg gab es immer etwas Leckeres zu essen, wobei das Augenmerk auf regional, saisonal, ökologisch, nachhaltig und arbeitswirtschaftlich effizient lag", lobte Behördenleiter Michael Schmidt.

Ob Ernährungsberatung, Veranstaltungen in Kindergärten und Schulen, aufwändige Ausstellungen oder Projekte in den Bereichen Hauswirtschaft oder Direktvermarktung, "in punkto Kreativität konnte ihr keiner das Wasser reichen". Sie sei eine Beraterin mit Herz, eine Pionierin, die stets neue Wege gegangen sei und sich getraut habe, über Grenzen zu gehen. "Wir verabschieden heute eine hochverdiente und hochanerkannte Kollegin", schloss Schmidt. red

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