Lichtenfels
Königsessen

Ursula Osterlänger sammelt bei den Schützinnen Titel um Titel

Das zum Schützenfestabschluss im Juli proklamierte Königshaus der Damen der königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft mit der Schützenkönigin Ilka...
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Königsessen bei den Damen der Scharfschützengesellschaft Lichtenfels mit dem Königshaus, der 2. Ritterin Ute Schuberth, der Königin Ilka Engels und der 1. Ritterin Kathrin Knöferl (vorne 3.-5. v. li.), dem Schützenmeister Erwin Kalb (4. v. li.), der 2. Bürgermeisterin Sabine Rießner (4. v. re.) und den geehrten Vereinsmeisterinnen Foto: Klaus Gagel
Königsessen bei den Damen der Scharfschützengesellschaft Lichtenfels mit dem Königshaus, der 2. Ritterin Ute Schuberth, der Königin Ilka Engels und der 1. Ritterin Kathrin Knöferl (vorne 3.-5. v. li.), dem Schützenmeister Erwin Kalb (4. v. li.), der 2. Bürgermeisterin Sabine Rießner (4. v. re.) und den geehrten Vereinsmeisterinnen Foto: Klaus Gagel
Das zum Schützenfestabschluss im Juli proklamierte Königshaus der Damen der königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft mit der Schützenkönigin Ilka Engels, der 1. Ritterin Kathrin Knöferl und der 2. Ritterin Ute Schuberth hatte traditionell im Herbst zum Königsessen in das Schützenhaus eingeladen. Fast alle Schützinnen, die sich am Schießen auf die Königsscheibe beteiligt hatten, darunter auch die Ehrenmitglieder Ruth Müller und Elke Jäkel, waren zu dieser geselligen Veranstaltung erschienen, die einen der Höhepunkte im Vereinsjahr darstellt.
Damenleiterin Michaela Brandmeier bedankte sich beim Dreigestirn des Königshauses für die Einladung mit einem Blumengruß und freute sich auch über das Erscheinen des Schützenmeisters Erwin Kalb, des Dritten Schützenmeisters Hans-Georg Rießner, des Ehrenschützenmeisters Siegfried Jäkel sowie der Zweiten Bürgermeisterin Sabine Rießner als Vertreterin der Stadt. Auch einige neue Mitglieder, die teilweise aus der Jugend kamen, konnte sie willkommen heißen.
Nach dem wohlschmeckenden Festmahl, für das das Küchenteam um Richard Werner und Hans Wiemann (Ausschank) viel Lob einheimste, nutzte Schützenmeister Erwin Kalb die Gelegenheit, um der Damenabteilung mit ihrer Leiterin Michaela Brandmeier für ihren großen Einsatz bei verschiedenen Anlässen wie etwa beim Schützenfest, bei internen Schießen, beim Arbeitsdienst oder bei der Jugendarbeit zu danken. So sei beispielsweise der Schützenauszug ohne die große attraktive Damenabteilung nicht vorstellbar und auch mit dem beliebten Rundgang mit den Kindern und Jugendlichen des Heilpädagogischen Zentrums würden die Schützendamen um Ilka Engels im Sinne der Inklusion einen wichtigen Beitrag zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in unsere Gesellschaft leisten.
Schließlich stellte der Schützenmeister besonders eine Schützin heraus. Ursula Osterlänger sei 1971 in die Schützengesellschaft eingetreten und habe seither neben vielen anderen Erfolgen allein bei bayerischen Meisterschaften in fünf unterschiedlichen Disziplinen zehn erste Plätze, fünf zweite Plätze und zehn dritte Plätze erzielt. Diese Leistung verdiene Lob und Anerkennung.
Michaela Brandmeier zeichnete noch einige Damen mit einer Urkunde aus, die bei der Vereinsmeisterschaft erfolgreich waren. So ging ihre Tochter Christina Dehler in der Disziplin Luftgewehr stehend freihändig mit 383 Ringen als Siegerin hervor. Bei den Senioren erreichte Elke Jäkel mit dem Luftgewehr (Auflage) den 2. Platz. Astrid Regele zielte im Kleinkaliberschießen liegend am besten, während Ursula Osterlänger bei den Senioren gleich acht Meistertitel erkämpfte. thi
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