Marktleugast
Kommunalwahl 2

Uome weist Kritik seines Vorgängers zurück

Nicht kommentarlos stehen lassen will Bürgermeister Franz Uome (CSU) Aussagen seines Gegenkandidaten - und Vorgängers Norbert Volk (WGM) bei der Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Marktleu...
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Nicht kommentarlos stehen lassen will Bürgermeister Franz Uome (CSU) Aussagen seines Gegenkandidaten - und Vorgängers Norbert Volk (WGM) bei der Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Marktleugast. Besonders "sauer" aufgestoßen ist ihm der Vorwurf , in den letzten Jahren sei immer ein Loblied auf die Vereine gesungen worden, aber "kein müder Cent für sie übrig" gewesen.

"Ich habe eine Aufstellung von der Kämmerei, die Aufschluss über die erfolgten Zuwendungen und Zuschüsse gibt und auf Heller und Pfennig nachweist, dass die Marktgemeinde Marktleugast ab dem Jahr 2014 bis zum heutigen Tag 30 229,16 Euro an unsere Vereine ausgezahlt hat", so Uome.

"Volk müsste es wissen"

Hinzu komme noch das Defizit bei der Dreifachsporthalle, das sich für den gleichen Zeitraum bei knapp 200 000 Euro bewege. Durch die Ablösung des Getränkelieferungsvertrags für die Sporthalle habe die Gemeinde zudem einen Betrag von knapp 22 000 Euro geleistet, der zum Teil ebenfalls den Vereinen zugute komme.

Franz Uome verwies zudem darauf, dass der SV Marienweiher 2015 für eine Investition einen Zuschuss von 1299 Euro erhalten hat. "Norbert Volk ist ja Kassier des Vereins und müsste wissen, welche Förderung die Marktgemeinde hier gewährt hat."

Ein anderer Vorwurf in der Nominierungsversammlung sei die Erhöhung des Wasserbezugspreises gewesen. Der Bürgermeister dazu: "Es sollte jedem Gemeinderat bekannt sein, dass diese Gebühren kostendeckend sein müssen, das heißt, wir müssen alle vier Jahre kalkulieren und uns zwingend an das Kostendeckungsprinzip halten." Dass die Gemeinde in seiner Amtszeit mit einem "warmen Regen aus München" gesegnet sei, relativierte Uome ebenfalls: "Finanzielle Sonderzuweisungen vom Land Bayern sind schon seit 2012 an die Kommunen geflossen, also auch in der Amtszeit von Norbert Volk. Nur müssen diese auch beantragt werden, und darauf wurde Volk als damaliger Bürgermeister mindestens zweimal durch das Landratsamt aufmerksam gemacht. Wir haben jetzt in meiner Amtszeit alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft. Das ist uns nicht in den Schoß gefallen, sondern um diese Mittel mussten wir uns bewerben. Fördermöglichkeiten gab es aber schon immer, nicht erst in dieser Amtsperiode."

Entschieden widersprach Franz Uome dem Vorwurf, dass im Rathaus keine transparente Politik gemacht werde: "Seit meiner Amtszeit sind Regelungen eingeführt worden, die offensiv auf Dialog und Transparenz setzen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, Informationen zu fördern, weil es zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen beiträgt. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur in der gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerversammlung zu informieren, sondern in jedem Ortsteil von Marktleugast auch persönlich über die abgelaufenen und künftig anstehenden Projekte zu berichten. Dieses Angebot nehmen bereits über 200 Bürger wahr, indem sie regelmäßig zu den Bürgergesprächen kommen."

Somit könnten die Anliegen der Bürger sofort bearbeitet, Mängel behoben und Anregungen aufgenommen werden. "Meiner Meinung nach lässt diese Informationspolitik keine Wünsche offen."

Völlig haltloser Vorwurf

Auch die Kritik an den beschließenden Ausschüssen wies Bürgermeister Uome zurück. Was den Bau- und Finanzausschuss angeht, sei der Marktgemeinderat mehrheitlich den Empfehlungen des Bayerischen Gemeindetags gefolgt. Und völlig haltlos hält Franz Uome den Vorwurf der "Mauschelei". Rei.

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