Kirchlauter

Unterwegs mit Genuss

Der Genuss-Erlebnispfad bei Kirchlauter stellt das Streuobst in den Fokus.
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Auch der Lehrbienenstand ist ein interessantes Besichtigungsobjekt. Fotos: Günther Geiling
Auch der Lehrbienenstand ist ein interessantes Besichtigungsobjekt. Fotos: Günther Geiling
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Am Freitag, 12. Mai, eröffnet der Genuss-Erlebnispfad rund um das Thema Streuobst in Kirchlauter. Die Haßbergedörfer Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt laden mit ihrer Lage in der sanft hügeligen Landschaft der "Heiligen Länder" mit naturnahen Rundwanderwegen und Radwanderwegen zum Flanieren ein. Zu diesen Wegen gesellt sich laut Mitteilung des Vereins Haßberge-Tourismus als neueste Attraktion der Genuss-Erlebnispfad Kirchlauter. "Dieses Thema ist vor allem in Bezug auf das derzeitig viel diskutierte Insektensterben interessant", teilt der Verein dazu mit.

Auf dem rund 500 Meter langen Weg erfahren Besucher den Angaben zufolge alles Wichtige rund um das Thema Streuobst - und da spielt die Biene natürlich eine wichtige Rolle.

Der Erlebnispfad wird am Freitag, 12. Mai, feierlich eingeweiht. Begonnen wird mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Neben Führungen zum Thema Streuobst und der stündlichen Bienenköniginnensuche locken Stände von Imkern, Schnapsbrennereien, dem Bund Naturschutz und vielen weiteren. Voraussichtliches Ende ist 18 Uhr.

Der Genuss-Erlebnispfad lädt die großen und kleinen Gäste mit spielerischen Elementen dazu ein, die 69 verschiedenen Streuobstbäume und die umliegende Flora und Fauna aktiv kennenzulernen. Besucher können ihr Rateglück an der Drehwürfelstation testen, an der Quiztafel Fragen über Bienen beantworten oder am Altlautersee an einer Drehscheibe ihren Wissensschatz über die dort lebenden Fische überprüfen.

Raum zum Toben und Ausruhen

Thematische Spielgeräte und eine Seilbahn bieten Spielspaß für Kinder, während Ruhebänke direkt nebenan zum Verweilen einladen. Für das kulinarische Erlebnis lassen sich auf dem Erlebnispfad schmackhafte Produkte wie Brände, Liköre und Geiste der lokalen Brenner sowie Wildfrucht-Marmeladen, Säfte, Most und Honig genießen.

Die Landschaft rund um Kirchlauter bietet laut Angaben des Tourismus-Vereins mit ihren kleinen Blühflächen und Streuobstwiesen die perfekten Voraussetzungen für eine reiche Artenvielfalt und beugt damit dem allgegenwärtigen Insektensterben vor. Dabei gelten die Haßbergdörfer um Kirchlauter als echte Vorbilder zum Thema "Rettet die Bienen!", wie das kürzliche Volksbegehren heißt.

Laut örtlichem Imkerverein kommen auf 1000 Einwohner etwa 20 Imker und 5000 Bienen pro Einwohner, was eine außerordentlich hohe Landschaftsqualität bewirkt. red

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