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Untersteinach hat einen neuen Bücherschrank

Auf dem Platz vor dem Untersteinacher Blasmusikheim, in der Nähe der Aushangkästen, ist der neue Bücherschrank installiert. "Wir konnten den Bücherschrank durch Spenden finanzieren", erklärte Bürgerme...
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Der Bücherschrank in Untersteinach auf dem Platz vor der Blasmusikheim wartet darauf, bestückt zu werden.  Foto: Sonny Adam
Der Bücherschrank in Untersteinach auf dem Platz vor der Blasmusikheim wartet darauf, bestückt zu werden. Foto: Sonny Adam

Auf dem Platz vor dem Untersteinacher Blasmusikheim, in der Nähe der Aushangkästen, ist der neue Bücherschrank installiert. "Wir konnten den Bücherschrank durch Spenden finanzieren", erklärte Bürgermeister Volker Schmiechen beim Ortstermin mit Vertretern aller Fraktionen. Am Montag wurde das Fundament betoniert, bereits einen Tag später hing der Schrank, der von der Firma Rosenberger hergestellt worden ist. Christa Müller (SPD) versprach, sich um die "Erstausstattung" zu kümmern und appellierte an die Untersteinacher, den Schrank nicht zu missbrauchen, um ausrangierte Bücher zu entsorgen. "Ich hoffe, dass wirklich jeder Bürger nur ein oder zwei Bücher in den Schrank stellt, so dass wir ein schönes und interessantes Angebot haben", erklärt Müller. Die Bücher aus dem Bücherschrank können selbstverständlich nach Hause entliehen werden. Sie können aber auch gegen andere Bücher getauscht werden.

Matthias Kraft vom Ingenieurbüro BaurConsult stellte bei der Gemeinderatssitzung einen Zeitplan für Sanierung und Umbau der Wasserversorgung und Abwasseranlage Untersteinach vor. Noch in diesem Jahr, solle der Fremdwasseranteil vermessen werden. Die geplanten Maßnahmen im Wasser und im Abwasserbereich sollen mit Straßensanierungen koordiniert werden, machte Kraft klar. Nach der Festlegung der genauen Trasse erfolge eine detaillierte Planung. Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD) appellierte an die Geduld der Bürger, aktuell arbeitet nur 40 Prozent der Verwaltung. Die anderen Mitarbeiter sind krank.

Der Umbau der bestehenden Kindertagesstätte in Untersteinach macht Fortschritte. Jetzt wurden folgende Gewerke an die wirtschaftlichsten Bieter vergeben: Rohbauarbeiten (Lindner Bau, Ködnitz; 27 904 Euro), Zimmerer-, Dachdecker-, Klempnerarbeiten (Zimmerei Röder, Neuenmarkt; 7537 Euro); Innentüren, Kunststoff-Fenster, WC-Trennwände (Rosenberger, Untersteinach, 34 377 Euro), Trockenbau (SKO, Kulmbach, 15 246 Euro), Fliesen (Hübner, Bayreuth, 4063 Euro), Maler (Kamps, Kulmbach, 2943 Euro), Bodenbelag (Geyer, Kulmbach, 6799 Euro), Sonnenschutz (Faltenbacher, Erbendorf, 6024 Euro), Heizung, Lüftung, Sanitär (Gebhardt, Weißenbach, 24 849 Euro), Einrichtung (Kameleon, Mainleus, 93 890 Euro).

Die Gemeinderäte beschlossen, die Ausschreibung für die Neugestaltung der Außenanlagen beim Anwesen Wassergasse 1 mit dem wirtschaftlichsten Angebot der Firma Karl Roth aus Wunsiedel in Höhe von 192 103 Euro aufzuheben. Das Angebot liegt 37 Prozent über den ursprünglichen Kostenberechnungen. Die Finanzierung wäre durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken derzeit nicht vollständig gesichert, machte Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD) klar. Deshalb empfahl das Amt, die bestehende Planung zu überarbeiten und 2020 noch einmal neu auszuschreiben.

Ein Nachtrag in Höhe von 25 366 Euro brutto für die Wasserversorgung Gumpersdorf und den Anschluss an die Rodacher Gruppe wurde genehmigt. Beschlossen hatte der Rat den Anschluss an die Rodacher Gruppe bereits im September letzten Jahres. Bereits einmal wurden Nachträge in Höhe von 18 352 Euro genehmigt, jetzt wurde der Übergabeschacht vergrößert. Dadurch erhöhen sich die Kosten um rund 10 000 Euro. Außerdem gab es Überraschungen bezüglich des Bodens. Dies verursachte Mehrkosten von knapp 5000 Euro. Um den endgültigen Anschluss an die Rodacher Gruppe vornehmen zu können, ist jetzt erst einmal eine Notversorgung nötig. Diese kostet 9454 Euro.

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