Untermerzbach

Untermerzbach ist "Heimatdorf"

Bayern zeichnete die östlichste Gemeinde im Kreis Haßberge für ihre Bemühungen um die Lebensqualität aus.
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Bürgermeister Helmut Dietz (links) nahm die Auszeichnung bei dem Festakt in Nürnberg aus der Hand des bayerischen Finanz- und Heimatministers Albert Füracker entgegen.  Foto: Finanz- und Heimatministerium Bayern
Bürgermeister Helmut Dietz (links) nahm die Auszeichnung bei dem Festakt in Nürnberg aus der Hand des bayerischen Finanz- und Heimatministers Albert Füracker entgegen. Foto: Finanz- und Heimatministerium Bayern

Im Rahmen eines Wettbewerbs zeichnete das Heimatministerium Gemeinden mit bis zu 5000 Einwohnern mit besonders hoher Lebensqualität aus. Unter den geehrten Kommunen ist Untermerzbach im Kreis Haßberge.

Engagement wird belohnt

"Der Freistaat stärkt seine Kommunen, fördert das bürgerschaftliche Engagement der Menschen vor Ort, investiert in Strukturen, Institutionen und Innovationen. Dabei sind unsere Heimatdörfer nicht nur strahlende Sieger, sondern auch leuchtende Vorbilder für den ganzen Freistaat", stellte der Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bei der Prämierung der nordbayerischen Siegergemeinden am Montag in Nürnberg fest.

Von den bayernweit 150 Bewerbern wurden laut Ministeriumsangaben zwei Gemeinden je Regierungsbezirk von einer Jury, bestehend aus Regierungspräsident und Bezirksheimatpfleger des jeweiligen Regierungsbezirks sowie Heimatministerium, ausgewählt.

Die geehrten Kommunen

Mit dem "Gütesiegel Heimatdorf 2019" ausgezeichnet wurden die Gemeinden Colmberg und Dittenheim aus Mittelfranken, Steinwiesen und Thurnau aus Oberfranken, Schorndorf und Schwarzenbach aus der Oberpfalz sowie Strahlungen und Untermerzbach aus Unterfranken. "Sie haben die Jury überzeugt, dass Ihre Projekte und Konzepte dazu beitragen, Ihre Heimat vor Ort weiter zu entwickeln und die Lebensqualität und Heimatverbundenheit der Bewohner weiter zu verbessern. Ich freue mich, Ihre Gemeinden auszuzeichnen, auf die der ganze Freistaat stolz sein kann."

Dafür ging der Preis in den Kreis Haßberge: Die Gemeinde Untermerzbach will durch das Projekt "Heimat 2.0" mit der Erhebung und der Darstellung von Heimatkultur-Elementen, einem Kulturprogramm sowie der Sanierung von Felsenkellern die Heimatverbundenheit und die Lebensqualität vor Ort fördern, wie es hieß.

Geldprämien

Die erfolgreichen Gemeinden erhalten eine Geldprämie in Höhe von 50 000 Euro oder bei Lage im Raum mit besonderem Handlungsbedarf 60 000 Euro zur weiteren unmittelbaren Verbesserung der Lebensqualität vor Ort im Sinne des in der baye-rischen Verfassung verankerten Grundsatzes der gleichwertigen Lebensverhältnisse.

Das Heimatministerium unterstützt seine Bürger, ihre Heimat aktiv zu gestalten, Lebensqualität zu steigern und Ideen umzusetzen. "Menschen sind das wichtigste Kapital im ländlichen Raum. Sie engagieren sich in den Vereinen, in der Feuerwehr, für ihre Mitmenschen. Das ,Gütesiegel Heimatdorf' würdigt das besondere Engagement der Bewohner in den Gemeinden. Wir haben in Bayern richtig starke Heimatdörfer mit Ideen für Zukunftsprojekte. Lassen Sie uns gemeinsam die Daueraufgabe der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Bayern meistern", appellierte Minister Füracker an die Vertreter der Sieger-Kommunen. red

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