Ebern
Handball 

Unbequemer Gegner für TVE

Die Eberner Bezirksligamannschaft hat sich gegen die SG Bad Rodach/Großwalbur II im Hinspiel sehr schwer getan und will nun zu Hause eine bessere Leistung zeigen. Die Damen erwarten das Schlusslicht.
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Ein verschworener Haufen sind die Bezirksliga-Handballer des TV Ebern, die ungeschlagen sind und dies im Heimspiel gegen Rodach/Großwalbur II auch bleiben wollen. Hier beim obligatorischen Kreis vor dem Anpfiff, Dritter von links Trainer Matthias Batzner.  Foto: Wolfgang Dietz
Ein verschworener Haufen sind die Bezirksliga-Handballer des TV Ebern, die ungeschlagen sind und dies im Heimspiel gegen Rodach/Großwalbur II auch bleiben wollen. Hier beim obligatorischen Kreis vor dem Anpfiff, Dritter von links Trainer Matthias Batzner. Foto: Wolfgang Dietz
Gut zwei Wochen nach dem überraschenden EM-Titelgewinn der deutschen Handballnationalmannschaft steht für die Eberner Handballer am Samstag, 13. Februar, der nächste Heimspieltag auf dem Programm.
Das Spiel gegen die SG Bad Rodach/Großwalbur II am Samstag, 13. Februar, um 17.15 Uhr ist für die Bezirksliga-Herrenmannschaft die erste Begegnung nach einer knapp dreiwöchigen Pause, denn nach dem mitreißenden 27:24-Heimsieg gegen die Dritte Mannschaft des HSC 2000 Coburg vor drei Wochen wurde das Spiel gegen Hallstadt II aufgrund des zeitgleich stattfindenden EM-Finales verschoben. Gegen Coburg zeigten die "Turner" mit variablem und treffsicherem Offensivspiel sowie konzentrierter Defensivarbeit eine durchweg starke Leistung, die nicht nur mit zwei Punkten belohnt wurde, sondern ein äußerst wichtiger Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft war.


Konzentration hoch halten

Doch gewonnen ist noch nichts, denn gerade das vermeintlich machbare Restprogramm kann auch dazu führen, die weiteren, nicht weniger wichtigen Partien auf die leichte Schulter zu nehmen. Trainer Matthias Batzner hat die Aufgabe, seine Mannschaft mit der gleichen Einstellung in die kommenden Spiele zu schicken wie bisher, ganz gleich, ob die Gegner nun Rodach oder Burgebrach heißen und nicht mehr Coburg oder Rödental. Während gegen Bamberg die offensive Deckungsvariante überzeugte, wehrte sich der TVE gegen Coburg stark mit einer defensiven Abwehrreihe. Doch auch im Angriff präsentierten sich die Spieler um den zuletzt immer stärker spielenden Raphael Hippeli abschlussstark und variantenreich. Daran gilt es nun am Samstag anzuknüpfen.
Mit Rodach stellt sich eine Mannschaft in Ebern vor, mit der sich der TVE in der Vergangenheit immer wieder schwer tat. Sie verfügt nicht nur über wurfgewaltige Schützen aus dem Rückraum wie Wutschka, We-schenfelder oder Seifert, sondern tritt vor allem sehr robust auf. So war auch das Hinspiel eine umkämpfte Partie, die dank eines Eberner Schlussspurtes noch mit einem 29:29-Unentschieden endete. Der TVE zeigte dort die wohl bisher schlechteste Saisonleistung und will diesen Makel nun unbedingt auswetzen. Viel wird dabei wohl wieder auf einen abschlussstarken Feldmann ankommen, wie auch auf überlegtes Offensivspiel. Im Deckungsverbund sind Konzentration und gute Absprache gefragt, um die Schützen des Gegners frühzeitig zu attackieren und körperlich in den Duellen Mann gegen Mann dagegen zu halten.


Ohne Aumüller

Verzichten muss der TVE auf den beruflich verhinderten Aumüller, ansonsten dürfte der Kader komplett sein. Mit einem weiteren Erfolg wäre der nächste Schritt auf dem Weg zum Titel gemacht, doch leicht wird diese Aufgabe keinesfalls.
Die Damenmannschaft tritt in der Bezirksoberliga Oberfranken am Samstag ebenfalls zu Hause an, sie trifft um 15.30 Uhr auf die HG Hut/Ahorn. Für die Damen um Annika Schmitt geht es darum, die gute Leistung aus dem Spiel in Bayreuth zu bestätigen und den Abwärtstrend zu Beginn der Rückrunde endgültig zu stoppen. Gegen Bayreuth stellte der TVE seine spielerischen Fortschritte wieder unter Beweis. Diese sind nun auch am Wochenende gefragt. Mit einer stabilen Abwehrreihe als Grundlage ist vor allem wieder selbstbewusstes und sicheres Offensivspiel der Schlüssel zum Erfolg.
Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, dass ein Sieg gegen den Tabellenletzten aus Ahorn den Ebernerinnen sehr gut tun würde. Und zugleich wäre dies wichtig, um mit viel Vertrauen in die eigenen Stärken in die weiteren Spiele der Rückrunde zu gehen.
Die Männer II (Bezirksklasse) treffen bereits um 13.45 Uhr auf die HG Kunstadt II. Auch die "Zweite" war zuletzt spielfrei, gewann im neuen Jahr aber bisher zwei von drei Partien. Das Hinspiel wird den Beteiligten wohl noch länger im Gedächtnis bleiben, denn nach einer völlig verkorksten ersten Halbzeit bezwangen die Mannen um Moritz Bauer den Kontrahenten dank eines tollen Schlussspurts noch mit 28:26. Das Rückspiel gegen eine Gastmannschaft, die nach ihrem freiwilligen Rückzug in die Bezirksklasse nun mit einer Mischung aus jungen und schnellen Spielern und einigen erfahrenen Akteuren antritt, dürfte erneut spannend werden.


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