Würgau
Stromnetz

Umspannwerk erneuert

Mit Gesamtkosten von 8,5 Millionen Euro hat die Bayernwerk Netz GmbH die Mittel- und Hochspannungsanlage des Umspannwerks Würgau erneuert. Die Modernisierun...
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Mit Gesamtkosten von 8,5 Millionen Euro hat die Bayernwerk Netz GmbH die Mittel- und Hochspannungsanlage des Umspannwerks Würgau erneuert. Die Modernisierung des Netzknotenpunkts dauerte über mehrere Jahre. Mit dem Umbau hat das Unternehmen neue Kapazitäten für Stromversorgung und die Einspeisung erneuerbarer Energie aus dezentralen Erzeugungsanlagen geschaffen.
Gemeinsam mit Vertretern der Kommunalpolitik und Partnerfirmen nahm der Technische Vorstand des Bayernwerks, Egon Westphal, die neue Anlage offiziell in Betrieb. Das Umspannwerk, das das Bayerwerk gemeinsam mit Tennet betreibt, verbindet die unterschiedlichen Netzebenen der Höchst-, Hoch- und Mittelspannung.
Der Neubau des Bayernwerks war aus mehreren Gründen erforderlich. Neben einer anstehenden Erneuerung von Anlagenteilen stieg der Kapazitätsbedarf für die regionale Stromversorgung und für die Einspeisung von Strom aus dezentralen Energieanlagen zunehmend an.
So wurde sowohl die 20 kV-Mittelspannungsanlage wie die 110 kV-Hochspannungsanlage komplett erneuert. Zudem wurde auf Basis eines neuen technischen Versorgungskonzepts eine neue 110 kV-Leitungsanbindung Richtung Bamberg geschaffen. Im Auftrag des Kunden Naturstrom wurde der Windpark Wattendorf an das Umspannwerk angebunden. Das Umspannwerk versorgt die Gebiete zwischen Bamberg, Kulmbach, Hollfeld und Lichtenfels.
"In den letzten Jahren haben wir im gesamten Bayernwerk-Netz EEG-bedingt eine Umspannwerksoffensive gestartet. Wenn die regenerativen Anlagen mehr Strom erzeugen, als vor Ort verbraucht wird, müssen wir den Regenerativstrom auf höhere Netzebenen transformieren und dort überregional verteilen. Dazu brauchen wir Umspannwerke", so Westphal.
270 000 dezentrale, regenerative Anlagen mit einer Leistung von zwölf Großkraftwerken speisen heute in das Netz des Bayernwerks ein. red
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