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Wirtschaft

Umfirmierung in England: Aus Jaffabox wird Schumacher Packaging

Die Schumacher Packaging Gruppe, einer der größten familiengeführten Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe, hat ihren neuen Fertigungsstandort im englischen Birmingham nun offizie...
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Das Schumacher-Firmengebäude im englischen Birmingham  Foto: Catrin Martin
Das Schumacher-Firmengebäude im englischen Birmingham Foto: Catrin Martin

Die Schumacher Packaging Gruppe, einer der größten familiengeführten Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe, hat ihren neuen Fertigungsstandort im englischen Birmingham nun offiziell umbenannt: Aus "Jaffabox Ltd" wurde zum 1. April 2020 die "Schumacher Packaging Ltd".

Wie die Schumacher Packaging Gruppe mitteilt, hatte sie das ebenfalls familiengeführte Unternehmen Jaffabox, Hersteller vielfältiger Verpackungslösungen aus Wellpappe, im November 2019 übernommen. Dabei fand zugleich ein Generationswechsel in der ehemaligen Inhaberfamilie statt: Annette Amyes ist heute Managing Director im Werk in Birmingham und ihr Bruder Mark fungiert als Sales Director.

Die Umfirmierung des englischen Werks unterstreiche, dass Kunden nun auch im Vereinigten Königreich auf das komplette Lösungsportfolio der europäischen Schumacher Packaging Gruppe zurückgreifen können - Beratung, Dienstleistung und Logistik eingeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung.

Full-Service auch in UK

"Die Entwicklung in den ersten Monaten, in denen das Werk Birmingham zur Gruppe gehört, war sehr erfreulich", berichtet Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging Gruppe. "Gerade unsere internationalen Kunden sehen es positiv, dass wir ihnen in UK nun denselben Full-Service bieten können wie an unseren anderen europäischen Standorten in Deutschland, Polen, Tschechien und den Niederlanden." Obwohl das Werk in Birmingham technologisch schon auf hohem Niveau ist, plant die Gruppe auch dort den weiteren Ausbau voranzutreiben. "Abhängig von der weiteren wirtschaftlichen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Krise haben wir vor, in einem ersten Schritt sechs Millionen Euro zu investieren, um den Materialfluss im Werk zu automatisieren und zusätzliche Verarbeitungslinien zu schaffen", erklärt Björn Schumacher und ergänzt: "Das Werk in Birmingham hat großes Potenzial." red