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Umbau des VG-Gebäudes geht weiter

Zunächst geht es um einen barrierefreien Zugang und die energetische Sanierung des Hauses.
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Am Trebgaster Rathaus, dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, stehen demnächst Umbauarbeiten an. Foto: privat
Am Trebgaster Rathaus, dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, stehen demnächst Umbauarbeiten an. Foto: privat
Als Gemeinschaftsvorsitzender nutzte Bürgermeister Günther Hübner (Harsdorf) die Sitzung der Gemeinschaftsversammlung für einen Zwischenbericht über die bisher beim Umbau des VG-Gebäudes durchgeführten Veränderungen. "Im 40. Jahr des Bestehens der Verwaltungsgemeinschaft müssen wir wieder mal etwas in das Gebäude investieren", begann er sein Plädoyer.
Die Planungen sehen neben einem barrierefreien Zugang mittels eines Außenhebelifts, für den derzeit das Fundament gefertigt wird, die energetische Sanierung (Fenster, Heizung) des Rathauses vor. Diese Arbeiten müssen nach Aussage von Hübner im Haushaltsplan 2018 berücksichtigt werden.
Weitgehend abgeschlossen ist der Umbau des Dachgeschosses, das bisher als Wohnung genutzt wurde. Mittlerweile hat dort in einem Raum die neue ILE-Managerin ihre Arbeit für die 14 ILE-Mitgliedsgemeinden aufgenommen. Außerdem sind drei Büros - für jede Gemeinde eines - und ein gemeinsamer Besprechungsraum entstanden. Die Raumverteilung behält sich der Bürgermeisterausschuss vor.
Für die Elektro- und Trockenbauarbeiten in diesem Bereich war jetzt die nachträgliche Genehmigung von zusammen 8986 Euro brutto notwendig, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde. Hübner nannte als bisherige Ausgaben 66 000 Euro.


Flucht durch die Fenster

Für das Treppenhaus war eine Brandschutzberatung erforderlich. Das Ergebnis, dass kein zweiter Fluchtweg notwendig ist, bewertete Hübner als positiv. Bei der Besichtigung wurde festgestellt, dass im Brandfall die vielen Fenster zu Rettungszwecken genutzt werden können. Allerdings müssen alle Stromverteiler mit einem feuerfesten Kasten und einer akku-unterstützten Notbeleuchtung ausgestattet werden.
Ein Problem ist das Treppengeländer, das vor allem im oberen Bereich instabil und mit einem Meter Höhe zu niedrig ist. "Hier sind mindestens 1,10 Meter gefordert. Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen."
Während sich im Obergeschoss dieses Jahr nichts mehr ändern wird, sollen im Erdgeschoss noch drei Türen ausgetauscht werden. Die müssen zwar rauchdicht sein und selbsttätig schließen, dürfen aber auch nicht zu schwer sein, damit sie auch von Behinderten geöffnet werden können. "Die Brandschutz- und Behindertenbeauftragten werden da bei der Abnahme genau hinsehen", ist der Vorsitzende überzeugt.
In Bezug auf die Außenanlagen schlug Hübner - "wenn wir es uns leisten können" - die Erneuerung des Fahrradständers vor. Außerdem plädierte er für die Versetzung der Fahnenmasten: "Die werden dauernd von irgendjemand umgefahren."
Hübner gab abschließend bekannt, dass die Verwaltung am Montag, 30. Oktober, wegen des Brückentages geschlossen bleibt.

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