Zeil am Main
Nominierung

ÜZL will Zeil weiter stärken

Unter dem seit der Gründung vor 71 Jahren gültigen Motto "Miteinander - Füreinander" schickt die ÜZL, die Überparteiliche Zeiler Liste, 20 Frauen und Männer in den Wettbewerb um die Sitze im Zeiler St...
Artikel drucken Artikel einbetten

Unter dem seit der Gründung vor 71 Jahren gültigen Motto "Miteinander - Füreinander" schickt die ÜZL, die Überparteiliche Zeiler Liste, 20 Frauen und Männer in den Wettbewerb um die Sitze im Zeiler Stadtrat. 40 Mitglieder nominierten einstimmig die Liste, die der Vorsitzende und Stadtrat Peter Pfaff anführt. Auf Platz fünf die Überraschung des Nominierungsabends: Oliver Kunkel.

Dessen Initiative "Heimat" komme den Idealen der ÜZL sehr nahe, so Pfaff und auch Altbürgermeister Christoph Winkler. Deshalb habe man Kunkel gerne in die ÜZL aufgenommen.

Dass man Zeil als Wohn- und Arbeitsort schätzt, den besonderen Zusammenhalt weiter stärken und die Stärken von Zeil fördern wolle, das wurde bei der Vorstellung der einzelnen Kandidaten deutlich. Viele gebürtige Zeiler, einige nach Jahren wieder zurückgekehrt, manche aber auch erst hier heimisch geworden, stellten sich vor. So "Neubürger" Johannes Fabritz, der der Liebe wegen nach Zeil kam, ein historisches Anwesen sanierte und dann den Wunsch hatte, sich in dieser Stadt zu engagieren, wie er schilderte.

"Wir wollen keinen Wahlkampf, sondern wir werben um die Stimmen für unsere Kandidaten, die sich alle für unsere Stadt einsetzen wollen. Unser vorrangigstes Ziel ist es schon immer, absolute Mehrheiten zu vermeiden, damit Entscheidungen am Ratstisch fallen und nicht in Fraktionszimmern", erklärte Peter Pfaff. Es gehöre schon etwas Mut dazu, sich so zu exponieren, gab er zu. Kommunalpolitik mache aber auch Freude, denn grundsätzlich biete die kommunale Selbstverwaltung viel Gestaltungsspielraum. Der werde allerdings von den Finanzen und in den letzten Jahren immer stärker von der Bürokratie eingeschränkt.

Dass sie viele Potenziale für Zeil sehen, das betonten die Kandidaten, und sie haben auch Ideen, wie man die eine oder andere umsetzen könnte.

Auch die Stadtteile lägen der ÜZL sehr am Herzen, so Peter Pfaff. Er freute sich, dass mit Florian Hetterich aus Krum, Uwe Möltner und Edwin Stößlein aus Bischofsheim sowie Michael Minnich aus Ziegelanger die Stadtteile vertreten sind.

Die Bewerber

Die Liste: 1. Peter Pfaff, 2. Petra Hohenberger, 3. Peter Brech, 4. Tobias Hetterich,5. Oliver Kunkel, 6. Michael Minnich, 7. Dietmar Herrnleben, 8. Nicole Tschiggfrey, 9. Tino Hartwig, 10. Sebastian Winkler, 11. Rebecca Pfaff, 12. Michael Schütz, 13. Florian Hetterich, 14. Johannes Fabritz, 15. Willi Greubel, 16. Natascha Baumann, 17. Werner Männling, 18. Uwe Möltner, 19. Daniela Schuck-Syka, 20. Alexander Brunner. Ersatz sind Edwin Stößlein und Alina Miller-Parchaev.

Aktuell hat die ÜZL fünf Sitze im Stadtrat. Acht Mandate hat die CSU und sieben die SPD im 20-köpfigen Ratsgremium. sw

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren