Uetzing
Glaube

Uetzinger Wallfahrer zogen nach Marienweiher und wieder zurück

Anlässlich des Hochfestes Maria Geburt fand die Uetzinger Pfarrwallfahrt nach Marienweiher statt. Gleichzeitig wurde am Gnadenort das 25. Jubiläum der Ernennung der Wallfahrtskirche zur Basilika gefei...
Artikel drucken Artikel einbetten
Pfarrer i.R. Hans Hübner und die Ministranten empfingen am Ortseingang die Pilgerschar und geleiteten sie durch die Straßen von Uetzing in die Pfarrkirche. Fotos: Gerd Klemenz
Pfarrer i.R. Hans Hübner und die Ministranten empfingen am Ortseingang die Pilgerschar und geleiteten sie durch die Straßen von Uetzing in die Pfarrkirche. Fotos: Gerd Klemenz
+1 Bild

Anlässlich des Hochfestes Maria Geburt fand die Uetzinger Pfarrwallfahrt nach Marienweiher statt. Gleichzeitig wurde am Gnadenort das 25. Jubiläum der Ernennung der Wallfahrtskirche zur Basilika gefeiert. Aus diesem Anlass fand sich am Samstagabend auch Erzbischof Ludwig Schick im Mariengnadenort ein, um als Festprediger zusammen mit den Wallfahrern den Festgottesdienst zu feiern.

Am 12. September 1993 hatte Erzbischof Elmar Maria Kredel die Installation mit der Verlesung des Päpstlichen Dekretes und die Übergabe des Papstwappens vorgenommen. Beides kann immer noch im Altarraum besichtigt werden. Erzbischof Ludwig Schick unterstrich am Abend in seiner Predigt die Bedeutung des Festes Maria Geburt. "Maria war von Beginn an zur Gottesmutter auserwählt und geboren, um einmal den Erlöser in die Welt zu bringen. Maria war die erste und vollkommenste Christin." Sie soll nach Worten des Erzbischofs zeigen, wie wir Christen sein können. So wie Maria sollten auch die Gläubigen heute alles erkennen und hören, was das Leben bereichert und Mut macht.

In einer feierlichen Lichterprozession trug Erzbischof Schick das Allerheiligste durch die Straßen von Marienweiher. Anschließend wurden die Uetzinger Vorbeterin Roswitha Klemenz für ihre 25. Teilnahme und der Fahnenträger Georg Weiß für seine 50. Teilnahme an der Wallfahrt nach Marienweiher geehrt.

Am späten Sonntagnachmittag kehrten die Uetzinger Wallfahrer wieder in ihre Heimatpfarrei zurück. Eine Abordnung der "Nussolinos" und der Blaskapelle umrahmte auf den Pilgerweg die Gesänge. Lukas Grießer war der Träger des 18 Kilo schweren Wallfahrtsbildes. Die Fahnenträger waren Johannes Dinkel und Georg Weiß, Heiko Lazarz trug den Lautsprecher. Dass die Wallfahrt unfallfrei über die Bühne ging, war ein Verdienst der Verkehrsregler. Wallfahrtsführer Gerd Klemenz wurde von seinen Vorbetern Anne Reinhardt, Susanne Hellmuth und Roswitha Klemenz unterstützt.

Am frühen Samstagnachmittag zogen die Uetzinger Wallfahrer mit festlichen Glockengeläut und dem Lied "Maria am Weiher" zur Basilika. Nach der Begrüßung durch Pater Witalis und einer Stärkung wurde von den Gläubigen der Kreuzweg um die Basilika gebetet. Am Sonntagvormittag verließen die Uetzinger Pilger wieder den Gnadenort. Höhepunkt am Nachmittag war ein kurzes "Gastspiel" in der Basilika Vierzehnheiligen. Hier wurden die Wallfahrer vom Wallfahrtsseelsorger Pater Stanislaus freundlich begrüßt. Am Leutnersbrunnen wurden die Pilger schließlich von ihren Angehörigen mit Blumen empfangen. Pfarrer i. R. Hans Hübner ließ es sich nicht nehmen, die Gläubigen am Ortseingang zu empfangen und ins Gotteshaus zu geleiten. Nach dem Eucharistischen Segen und dem Lied "Segne Du Maria" endete die Wallfahrt. Der Dankgottesdienst der Wallfahrt wird am 6. Oktober um 19 Uhr in der Uetzinger Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer gefeiert. gkle



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren