Uehlfeld
Wohnkomplex

Uehlfelder suchen Hilfe bei Schmidt

Vertreter der Bürgerinitiative "Lebenswertes Uehlfeld" und zahlreiche weitere Anwohner haben bei einem Ortstermin am kleinen Zeckernberg der FW-Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt ihre Sorgen wegen zwei...
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Vertreter der Bürgerinitiative "Lebenswertes Uehlfeld" und zahlreiche weitere Anwohner haben bei einem Ortstermin am kleinen Zeckernberg der FW-Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt ihre Sorgen wegen zweier geplanter sechsstöckiger Wohnhäuser am Ortsausgang Richtung Vestenbergsgreuth geschildert.
Wie es in einem Bericht der aus Uehlfeld stammenden Abgeordneten heißt, seien beim Blick auf das Grundstück bei den Anwesenden Zweifel laut geworden, ob auf dem vorgesehenen Grundstück bei zwei sechsstöckigen Wohnkomplexen und zusätzlichen Besucherparkplätzen noch Raum für eine grüne Erholungsanlage zum Wohle der Bewohner sei.


Reichen die Parkplätze?

Auch das zusätzliche Verkehrsaufkommen sei mit Skepsis betrachtet worden. Da es sich bei der anliegenden Wohnsiedlung um eine Spielstraßenzone ohne ausgewiesene Parkplätze handelt, könnte es sowohl für Besucher der Siedlung als auch für Besucher des Seniorenzentrums parkplatztechnisch eng werden. Bereits jetzt seien auf dem Grundstück provisorisch zusätzliche Parkplätze eingerichtet.
Wie Gabi Schmidt weiter berichtet, habe die Bürgerinitiative deutlich gemacht, dass man nicht gegen Wohnungsbau sei, jedoch gegen Hochhäuser in der Gemeinde Uehlfeld. In diesem Zusammenhang sei auch die Frage aufgekommen, ob die Gemeinde Uehlfeld ein Gesamtkonzept für den Wohnungsbau im Ort habe.


Anwohner wollen Antworten

Vertreter der Bürgerinitiative zeigten sich laut Pressemitteilung enttäuscht darüber, dass in der jüngsten Gemeinderatssitzung abermals Fragen nicht ausreichend beantwortet worden seien. Stattdessen sei auf eine weitere Informationsveranstaltung von Seiten der Gemeinde verwiesen worden.
Die Bewohner des benachbarten Seniorenzentrums betonten Schmidt zufolge eindringlich, dass sie dort gerne leben, da sie sich bewusst gegen ein Leben in der Stadt entschieden hätten. Sie würden fürchten, die ruhige Lage und den Blick ins Grüne zu verlieren. Eine Bewohnerin habe sogar deutlich gemacht, dass sie eigentlich dort bleiben möchte, aber wenn diese Gebäude kämen, sie über einen Umzug nachdenken würde. red
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