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Bad Rodach
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Übernachtungszahlen in Bad Rodach zeigen steigende Tendenz

Hotels, Ferienwohnungen und private Vermieter in der Kurstadt spüren einen deutlichen Aufwärtstrend. Das teilt der Kurbetrieb Bad Rodach mit. "Wir haben einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Wir...
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Hotels, Ferienwohnungen und private Vermieter in der Kurstadt spüren einen deutlichen Aufwärtstrend. Das teilt der Kurbetrieb Bad Rodach mit.

"Wir haben einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Wir sind der Urlaubsort im Coburger Land", sagte Lutz Lange, Geschäftsführer der Bad Rodacher Bäder GmbH, zu Beginn der Vermieterversammlung am vergangenen Mittwoch in Bad Rodach.

Bettenzahl sank, Auslastung stieg

Die Statistik für das vergangene Jahr (ohne Medical Park) weist 23 268 Gästeankünfte mit 70 682 Übernachtungen auf. Somit stiegen die Übernachtungen im direkten Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent, also 4870 Übernachtungen, während die Bettenzahl von 555 auf 517 herabsank. Entsprechend ist die Zimmerauslastung um 5,3 Prozent gestiegen. Laut Lange ein "klares Indiz für die Qualitätssteigerung".

Auch die "ThermeNatur", großer Besuchermagnet der Stadt Bad Rodach, kann weiterhin steigende Besucherzahlen melden. Im Vergleich zum Jahr 2018 besuchten im Jahr 2019 mit 216 645 Badegästen 4973 Gäste mehr Frankens die Therme in Bad Rodach.

Der Wohnmobilstellplatz Thermenaue verbucht zusätzlich steigende Besucherzahlen. 3960 Fahrzeuge wurden von den Wohnmobilisten im vergangenen Jahr dort auf einem Stellplatz geparkt, knapp 800 Fahrzeuge mehr als 2018. Daraus ergibt sich eine Zahl von 17 475 Übernachtungen (Vorjahr: 13 616).

"Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Stadt, Handel sowie Gastronomie", stellte Kurdirektorin und Geschäftsführerin der Bad Rodacher Bäder GmbH, Stine Michel, fest.

Nun gelte es, den hohen Qualitätsstandard zu halten, sowohl für private als auch gewerbliche Vermieter. Im März stehe bereits die nächste Klassifizierung der privaten Unterkünfte an, denn Mindeststandards allein reichten im Wettbewerb um Übernachtungsgäste schon lange nicht mehr aus. "Internet und WLAN sind angesichts immer anspruchsvollerer Touristen alternativlos - ohne diese Angebote hat man keine Chance", erklärte Lange.

Aktuell arbeitet der Tourismusverein Coburg.Rennsteig an einer attraktiven Umsetzung einer Buchungsplattform. "Wir müssen zeigen, dass wir eine ganz starke Region sind", sagte Jörg Steinhardt, Geschäftsführer von Coburg.Rennsteig. red

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