Bad Kissingen

Über Darm-Erkrankungen

Wenn der Darm Probleme macht: Eine Informationsveranstaltung über die sogenannte Divertikel-Krankheit gibt es mit dem ärztlicher Direktor MUDr. Pavol Klobusicky, vom Helios St. Elisabeth-Krankenhaus a...
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Wenn der Darm Probleme macht: Eine Informationsveranstaltung über die sogenannte Divertikel-Krankheit gibt es mit dem ärztlicher Direktor MUDr. Pavol Klobusicky, vom Helios St. Elisabeth-Krankenhaus am 25. September um 16 Uhr.

Unter Divertikeln versteht man kleine Ausstülpungen in der Darmwand, die vor allem im Alter durch eine schwächer werdende Muskulatur der Darmwand auftreten können. In erster Linie sind Divertikel dabei noch nichts Bedrohliches, und die meisten Menschen wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie welche haben. Bei Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht und die Divertikel behandelt werden, damit die Erkrankung schnell behandelt und nicht chronisch wird.

Dabei reicht es häufig fürs Erste schon aus, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen, um eine Verbesserung zu erzielen. Häufige Risikofaktoren sind unter anderem nämlich eine falsche Kost und Übergewicht. Wer demnach auf eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung setzt, kann seine Beschwerden häufig schon lindern.

Erste Anzeichen für eine Divertikel-Krankheit sind unter anderem Fieber, Übelkeit und Durchfall oder Verstopfung. Meist tritt Schmerz in der linken Unterbauchgegend ein. Da er aber auch rechts sein kann, wird die Erkrankung häufig mit einer Entzündung des Blinddarms verwechselt. Bekommt man die Krankheit nicht selbst in den Griff, ist ein kurzer Krankenhausaufenthalt unerlässlich, denn kompliziertere Krankheitsverläufe müssen operativ behandelt werden.

MUDr. Pavol Klobusicky, ärztlicher Direktor und Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Helios St. Elisabeth-Krankenhaus, referiert über diese Erkrankung des Darms am 25. September um 16 Uhr im Seminarraum U1 im Helios St. Elisabeth-Krankenhaus. Im Anschluss haben die Zuhörer natürlich wie immer Zeit, Fragen zu stellen. red

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