Kulmbach
Open-Air-Bilanz

Über 7500 Besucher

Drei Mal ausverkauft, dazu drei Auftritte mit 1000 Besuchern oder knapp darunter: Die jüngste Reihe der Plassenburg-Open-Airs bescherte den Verantwortlichen der Stadt Kulmbach sowie Veranstalter Motio...
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Matthias Mayer
Matthias Mayer
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Drei Mal ausverkauft, dazu drei Auftritte mit 1000 Besuchern oder knapp darunter: Die jüngste Reihe der Plassenburg-Open-Airs bescherte den Verantwortlichen der Stadt Kulmbach sowie Veranstalter Motion Kommunikation aus Bayreuth Rekordzahlen, wie Geschäftsführer Matthias Mayer bestätigt. "Wir haben die Bestmarke von 2017 leicht übertroffen und kommen insgesamt auf mehr als 7500 Besucher."

Für Jethro Tull, Stahlzeit und Martina Schwarzmann waren Monate vor Auftrittsbeginn keine Karten mehr zu bekommen. Selbst bei der Klassik am Sonntagabend mit Ljubka Biagioni gab es an der Abendkasse nur noch Restbestände an Tickets. Bei Klavierkabarettist Bodo Wartke waren es annähernd 1000 Besucher, selbst bei Herbert Pixner kamen mehr als 800. Mayer: "Es geht nicht um neue Rekorde. Wichtiger ist, jedem etwas zu bieten. Das Feedback ist durch die Bank gut. Uns wird positiv gespiegelt, dass auch etwas ungewöhnlichere Künstler ihren Platz auf der Plassenburg finden."

Mayer, für den es die sechste Auflage der Freiluftkonzerte im Schönen Hof war, spricht von einem rundum gelungenen Festival. "Wir haben natürlich auch wieder richtig Glück mit dem Wetter gehabt, das ist fast schon beängstigend", sagt er mit einem Lächeln. Sein Dank für eine reibungslose Zusammenarbeit geht an die Verantwortlichen der Stadt und des Tourismus & Veranstaltungsservice (TUV). "Hier wird im Vorfeld, während der und nach den Veranstaltungen erstklassige Arbeit geleistet", lobt er.

"Ein genialer Künstler"

Ein besonderer Moment war für Mayer der Auftritt von Jethro Tull am Freitag. "Ian Anderson hat bewiesen, dass er ein genialer Musiker ist. Was mich aber nicht minder begeistert, ist, wie er mit seinen 72 Jahren über die Bühne fegt." Zudem zeigte sich Anderson sehr interessiert vom Auftrittsort Kulmbach. "Er ist nachmittags durch die Burg gelaufen und hat sich alles genau angeschaut."

Nächstes Jahr wird das verflixte siebte für Matthias Mayer, und es wirft bereits seine Schatten voraus. Die "Altneihauser Feierwehrkapell'n" ist bereits gebucht - und schon jetzt ein Erfolg, sind 700 Karten verkauft. Zwei weitere Termine sind fest eingetütet, sagt Mayer. Für seine Agentur geht es noch länger weiter als Veranstalter: Der TUV- Betriebsausschuss hat den Vertrag bis 2023 verlängert. jn

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