Lichtenfels
Segelfliegen

U25-Piloten stürmen an die Tabellenspitze

In Runde 4 der Segelflug-Bundesliga waren die norddeutschen Vereine klar begünstigt und machten das Rennen unter sich aus. Dort wurden bei "Hammerwetter" Flüge über 1000 Kilometern mit Durchschnittsge...
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Markus Reuß war der schnellste Lichtenfelser. Foto: Aero-Club
Markus Reuß war der schnellste Lichtenfelser. Foto: Aero-Club

In Runde 4 der Segelflug-Bundesliga waren die norddeutschen Vereine klar begünstigt und machten das Rennen unter sich aus. Dort wurden bei "Hammerwetter" Flüge über 1000 Kilometern mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 130 km/h in die Wertung eingebracht.

Nach dem verregneten Samstag lag die Hoffnung der Piloten des Aero-Club Lichtenfels für Ligaflüge alleine auf dem Sonntag. So richtig wollte sich jedoch eine Wetterbesserung in Nordbayern nicht einstellen. Erst gegen Mittag gab es ausreichend Sonne für Thermik, allerdings auch einen stürmischen, eiskalten Nordwind, der das Rennen um Speedpunkte äußerst schwierig machte. So waren die Schnittgeschwindigkeiten der Lichtenfelser Piloten mit um die 90 km/h eher bescheiden. Der Schnellste war Markus Reuß auf einer LS1f mit 92,39 km/h, knapp dahinter Jan Kretzschmar mit 90,10 km/h und Gerd Peter Lauer mit 87,93 km/h (beide auf einer LS 8). In der Gesamtwertung der Runde reichte es so nur für Platz 19. Damit rutschte das Lichtenfelser Team in der Gesamtwertung um drei Plätze nach hinten und steht nun auf Rang 9. In Führung liegen Gifhorn, Aalen und Burgdorf.

Besser lief es in Runde 4 für das U25-Team. Die Lichtenfelser stürmten mit soliden Flügen und dem neunten Tagesrang an die Tabellenspitze. Die Juniorpiloten Philipp Lauer, Dominik Biesenecker und Patric Rießner profitieren allerdings auch davon, dass die direkten Konkurrenten aus Königsdorf und Eichstätt bei noch schlechteren Wetterbedingungen im Süden Deutschlands nicht ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnten. In der Gesamtwertung liegen jedoch beide Vereine knapp hinter Lichtenfels.

Für das Vater-Sohn-Team Gerd Peter und Philipp Lauer waren die schwierigen Bedingungen vom Wochenende der letzte Test und gutes Training für die deutsche Meisterschaft in der Standardklasse, die in den nächsten zwei Wochen in Zwickau stattfindet. gpl

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