Ketschendorf

TVK-Mädchen auf Höhenflug

Emilia Eckardt, Ida Behr, Sofia Meier Rojas und Gastturnerin Johanna Probst sind bayerische Vizemeister. Der Nachwuchs des TV Ketschendorf zeigte sein Können bei den Landesmeisterschaften.
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Das Ketschendorfer Landesliga-Quartett (Foto links, von links): Emma Kolb, Vroni Neugebauer, Frieda Staubitzer und Emilia Oswald. - Bei den bayerischen Meisterschaften erfolgreich (Foto rechts, hinten von links): Frieda Staubitzer und Emma Kolb; (Mitte von links): Ida Behr, Emilia Eckardt und Sofia Meier Rojas; vorne: Charlotte Koch Fotos: Kerstin Stammberger
Das Ketschendorfer Landesliga-Quartett (Foto links, von links): Emma Kolb, Vroni Neugebauer, Frieda Staubitzer und Emilia Oswald. - Bei den bayerischen Meisterschaften erfolgreich (Foto rechts, hinten von links): Frieda Staubitzer und Emma Kolb; (Mitte von links): Ida Behr, Emilia Eckardt und Sofia Meier Rojas; vorne: Charlotte Koch Fotos: Kerstin Stammberger
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Der Wettkampf-Höhepunkt für die Turntalente fand in diesem Jahr aufgrund der Weltmeisterschaft in Stuttgart sehr zeitig statt. Für die Landesmeisterschaften des Nachwuchses Waging am See blieb deshalb nicht viel Vorbereitungszeit nach den Sommerferien.

Als jüngste Turnerin des TV Ketschendorf durfte Charlotte Koch in der Altersklasse 6 die Mannschaft des TSV Gaimersheim unterstützen. Sie hat in den letzten Monaten viel dazugelernt und zeigte ihr Können im Wettkampf. Gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen errang sie den Mannschaftssieg. In der Einzelwertung wurde die von Simone Staubitzer betreute Turnerin immerhin Fünfte.

Nele Behr und Kerstin Stammberger kümmerten sich um die parallel turnende TVK-Mannschaft in der AK 8. Hier turnte das Ketschendorfer Trio des Jahrganges 2011 mit Emilia Eckardt, Ida Behr und Sofia Meier Rojas sowie Johanna Probst als Gastturnerin. Hochmotiviert gingen die Mädchen an die Geräte und zeigten mannschaftlich eine tolle Leistung, mit der sie sich den bayerischen Vizemeistertitel sicherten. Es wurde aber auch sichtbar, an welchen Stellen noch Defizite bestehen, um in der Einzelwertung ganz vorne mitmischen zu können. Trotzdem freuten sich die Ketschendorferinnen über viele persönliche Erfolge und eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Frühjahr.

Silber und Bronze

Für die Altersklassen 9 und 10 fanden die bayerischen Einzelmeisterschaften statt. Mit Emma Kolb und Frieda Staubitzer war der TVK in beiden Altersklassen vertreten. Kolb schaffte es trotz verpatzter Schwebebalkenübung im Mehrkampf noch auf Platz 3. Eine weitere Bronzemedaille erturnte sie sich am Stufenbarren. Am Boden reichte eine starke Leistung zu Silber.

Staubitzer für Bayern nominiert

Auch Staubitzer durfte sich in ihrem extrem starken Jahrgang erstmals über eine Einzelmedaille freuen. Nach einer souverän durchgeturnten Übung am Stufenbarren wurde sie mit Silber belohnt. Im Mehrkampf, Sprung und Boden beendete sie den Wettkampf nach guten Leistungen jeweils auf Platz 4.

Einzig bei der Übung am Schwebebalken hat sie noch viel Luft nach oben. Neben den Meistertiteln wurde ab der Altersklasse 10 auch die Qualifikation für den Deutschlandpokal ausgeturnt, Frieda Staubitzer wurde dabei für das Turnteam Bayern nominiert.

Dietz in Leipzig am Start

Zeitgleich zu den bayerischen Titelkämpfen in Waging am See ging Ketschendorfs Bundeskaderturnerin Mara Dietz in der AK 11 beim sächsischen Turntalentpokal in Leipzig an die Geräte. Hinter ihrer Chemnitzer Trainingskameradin wurde die Ketschendorferin Zweite und rundete den insgesamt äußerst erfolgreichen Wettkampftag für die Meisterschaftsturnerinnen des TV Ketschendorf ab. Alle angetretenen Turnerinnen beendeten den Wettkampf auf dem Treppchen. Auch Mara Dietz gehört beim Deutschlandpokal dem Turnteam Bayern an.

Emma Kolb und Frieda Staubitzer turnten gemeinsam mit Vroni Neugebauer und Emila Oswald als Tabellendritte der Landesliga 4 um den Aufstieg in die Landesliga 3. Für die sehr junge Mannschaft war dies im Vorfeld eine kaum zu lösende Aufgabe. In der modifizierten Kür sind die älteren Turnerinnen, vor allem am Sprung, klar im Vorteil. Die Coburger Mädchen starteten mit einem soliden Durchgang und schönen Übungen am Boden.

Am Sprung holte das Quartett mit dynamischen und sauber ausgeführten Überschlägen das Optimum heraus. Auch mit den Leistungen am Stufenbarren durften die Athletinnen zufrieden sein. Beim Schwebebalken blieben sie aber weit unter ihren Möglichkeiten und fuhren unnötig das schwächste Geräteergebnis ein. Als Resultat steht der Verbleib in der Landesliga 4. ks

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