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Fussball-Kreisliga Coburg

TV Ebern kassiert vierte Pleite in Folge - Pfarrweisach rutscht nach unten

Die Talfahrt des TV Ebern in der Fußball-Kreisliga Coburg geht weiter: Im Heimspiel gegen Sylvia Ebersdorf setzte es eine 1:3-Niederlage - es ist bereits die vierte in Folge. Der TSV Pfarrweisach geht...
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Der Eberner Daniel Scharting (grün) bearbeitet seinen Ebersdorfer Gegenspieler mit Erfolg,  Foto: Wolfgang Dietz
Der Eberner Daniel Scharting (grün) bearbeitet seinen Ebersdorfer Gegenspieler mit Erfolg, Foto: Wolfgang Dietz
Die Talfahrt des TV Ebern in der Fußball-Kreisliga Coburg geht weiter: Im Heimspiel gegen Sylvia Ebersdorf setzte es eine 1:3-Niederlage - es ist bereits die vierte in Folge. Der TSV Pfarrweisach geht beim Gastspiel in Großgarnstadt leer aus und muss den Relegationsplatz in Richtung Bezirksliga vorerst an den VfB Einberg abgeben. Krecktal und Heilgersdorf trennen sich einer engen Begegnung mit einem 2:2-Unentschieden.

TV Ebern -
Sylvia Ebersdorf 1:3

Der TV Ebern musste seine vierte Niederlage in Folge hinnehmen, wobei die Turner nach drei torlosen Partien gegen den Tabellenführer immerhin mal wieder einen eigenen Treffer erzielten. Die Ebersdorfer hatten spielerische Vorteile und wirkten mannschaftlich kompakter, ohne jedoch als Titelanwärter voll überzeugen zu können. Die Gastgeber zeigten bis zum Abpfiff große Lauf- und Einsatzbereitschaft, was jedoch letztlich nicht reichte, um die Niederlagenserie zu beenden. Die Eberner verlegten sich auf Konter, die das eine oder andere Mal für Gefahr sorgten. Zettelmeier hatte den Führungstreffer auf dem Fuß, jagte das Leder jedoch nach einem Sololauf über den Querbalken. Doch zuvor stand TV-Keeper Kapell im Mittelpunkt des Geschehens, als er mit Glanzparaden einen frühen Rückstand verhinderte. In der 28. Minute dann doch die Ebersdorfer Führung durch Christoph Heidenreich nach einer herrlichen Vorarbeit von Humphrey.
Zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte der Tabellenführer durch Tayfun Peker auf 2:0. Nach gut einer Stunde konnte Zettelmeier nur noch durch Foul gebremst werden. Den Strafstoß verwandelte Kraft sicher zum Anschlusstreffer. Als die Eberner in der Schlussphase ihre Abwehr vernachlässigen mussten, um vielleicht doch noch einen Punkt zu retten, fiel mit dem Schlusspfiff das 3:1 für den Primus - wieder war Peker zur Stelle.

SV Großgarnstadt -
TSV Pfarrweisach 2:1

Die spielstarken Gäste aus Pfarrweisach hatten Vorteile im technischen Bereich, jedoch setzten die SVler an diesem Tage viel Kampfgeist entgegen. Pfarrweisach hatte in der 18.Minute die erste Chance, Heimkeeper Schmidt parierte allerdings glänzend. In der 34.Minute kam der Großgarnstadter Knoch im Strafraum zu Fall. Den fälligen Freistoß verwandelte Kapitän Hübner sicher.
In der zweiten Hälfte verschärften die Gäste nochmals das Tempo, und die Großgarnstadter mussten einige heikle Situationen überstehen. In der 57. Minute zeigte der Unparteiische zum Unmut der Einheimischen auf den Elfmeterpunkt. D. Schneidawind verwandelte sicher zum Ausgleich. Jetzt wurde die Partie richtig hitzig, die Ereignisse in der Schlussphase überschlugen sich. Als der Großgarnstadter Carl in der fünften Minute der Nachspielzeit im Strafraum zu Fall gebracht wurde, zeigte der Schiedsrichter noch mal auf den Elfmeterpunkt.
Gästespieler Schönmann sah im Anschluss wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. Wieder übernahm Kapitän Hübner die Verantwortung, wieder verwandelte er das Spielgerät eiskalt im Tor und sorgte für den glücklichen 2:1-Heimsieg.

TSVfB Krecktal -
SV Heilgersdorf 2:2

Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, geht die Punkteteilung in Ordnung. Beide Teams schenkten sich nichts und zeigten viel Biss und Einsatzbereitschaft, jedoch immer bei einer fairen Spielweise. Heilgersdorf ging in der 21. Minute durch Goldschmidt in Führung, musste jedoch nach einer halben Stunde durch Dippold den Ausgleich hinnehmen.
Kurz vor dem Wechsel gelang Krecktal die Führung durch Dippold. Auch nach dem Wechsel war es eine packende Auseinandersetzung, nachdem Schmidt für die Gäste in der 57. Minute ausgeglichen hatte. Danach hätte jede Mannschaft die Begegnung für sich entscheiden können, wobei die Krecktaler Fans schon den Torschrei auf den Lippen hatten, doch der Schuss von Voit sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. di


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