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Turnhalle wurde zur Baustelle einer Schüler-Stadt

Schüler aus zwei Diagnose- und Förderklassen der Heinrich-Schaumberger-Schule gingen neulich nicht wie sonst üblich zum Sportunterricht in der Turnhalle, so...
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Links: Die Turnhalle wurde zur Baustelle. Rechts: Stolz präsentiert diese Schülerin ihren Turm.  Fotos: Sebastian Probst
Links: Die Turnhalle wurde zur Baustelle. Rechts: Stolz präsentiert diese Schülerin ihren Turm. Fotos: Sebastian Probst
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Schüler aus zwei Diagnose- und Förderklassen der Heinrich-Schaumberger-Schule gingen neulich nicht wie sonst üblich zum Sportunterricht in der Turnhalle, sondern erlebten eines etwas anderen Tag unter dem Motto "Wir bauen uns eine Stadt!" Hierzu wurde auch die 3. Klasse der Grundschule aus Ahorn eingeladen. Angeboten wurde die Spiel- und Bauaktion durch das Unternehmen Main Connect mit Sitz in Königsberg. Michael Keim, Spieletrainer, moderierte die Veranstaltung. Nach der gemeinsamen Begrüßung konnten die Schüler erst einmal ihr Städtewissen unter Beweis stellen und nannten viele Städte im In- und Ausland. Anschließend wurden die verschiedenen Gebäude, die eine Stadt ausmachen, zusammengetragen. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Kinder mit dem Bauen loslegen. Hierfür standen ihnen kistenweise Holzstäbe zur Verfügung. Die Turnhalle verwandelte sich in eine riesige Baustelle mit regem Baubetrieb. Es wurde sowohl in die Fläche als auch in die Höhe gebaut.
Nach einer Pause stellte Keim den Kindern als zusätzlichen Impuls größere Bausteine und bunte Holzfiguren zum Dekorieren zur Verfügung. Jetzt konnten die bereits bestehenden Bauten fantasievoll weitergestaltet und erweitert werden. Konzentriert und gemeinschaftlich arbeiteten die Schüler in vier Unterrichtsstunden an der Gestaltung ihrer Stadt. In Teamarbeit erschufen sie eine Stadt aus tausenden Holzbausteinen, wobei sich die Schüler der einzelnen Klassen sehr schnell vermischten und problemlos ihre Bauvorhaben absprachen und in die Tat umsetzten. Neben den spielerischen Elementen konnten auch soziale Inhalte verwirklicht werden. Die Kinder kooperierten miteinander, kamen gemeinsam zu guten Ergebnissen und wurden in ihrer Kreativität sowie in ihrer Sozialkompetenz gezielt gefördert. Am Ende der Veranstaltung gab es einen Rundgang durch die Stadt, bei dem die Schüler ihre Bauten vorstellten. Neben Häusern und Gärten waren ein Kino mit Restaurant, ein Halloweenhaus, ein Tierheim, ein Schwimmbad, viele Wolkenkratzer, große Parkplätze, eine Schule, ein Theater, ein Café und ein Schloss entstanden. Nun ging es ans Einstürzen der Stadt, was fast genauso viel Spaß wie das Erbauen bereitete, und ans gemeinsame Sortieren und Aufräumen der Baumaterialien. Auch hieran beteiligten sich alle mit viel Eifer und innerhalb kürzester Zeit war die Turnhalle wieder in ihren Originalzustand zurückversetzt. red

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