Forchheim

Türöffner für gutes Gelingen

Man kann sich anmelden zu Fortbildungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit in der Region Forchheim.
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Ökumenisch unterwegs für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer: v.l. Diana Könitzer, Flüchtlings- und Integrationsberaterin der Diakonie Bamberg-Forchheim; Daniel Sauer, hauptamtlicher Integrationslotse der Caritas Forchheim, und Natalie Uschold, Ehrenamtsbeauftragte der Diakonie Bamberg-Forchheim freuen sich, mit dem gemeinsamen Fortbildungsprogramm die Ehrenamtlichen unterstützen zu können. Foto: dwbf
Ökumenisch unterwegs für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer: v.l. Diana Könitzer, Flüchtlings- und Integrationsberaterin der Diakonie Bamberg-Forchheim; Daniel Sauer, hauptamtlicher Integrationslotse der Caritas Forchheim, und Natalie Uschold, Ehrenamtsbeauftragte der Diakonie Bamberg-Forchheim freuen sich, mit dem gemeinsamen Fortbildungsprogramm die Ehrenamtlichen unterstützen zu können. Foto: dwbf

Ein Ehrenamt für und mit geflüchteten Menschen bietet die Chance, neue Persönlichkeiten und andere Kulturen kennenzulernen. Gleichzeitig ist das Asyl- und Ausländerrecht komplex und umfangreich und stellt Ehrenamtliche immer wieder vor Herausforderungen. Die Diakonie Bamberg-Forchheim bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der Caritas Forchheim ein Fortbildungsprogramm für Flüchtlingshelfer an.

"Wir begleiten viele Freiwillige und auch Helferkreise in der Region und haben gemerkt, dass bestimmte Themen und Fragen immer wieder auftauchen", so Diana Könitzer, Flüchtlings- und Integrationsberaterin bei der Diakonie. Gemeinsam mit der Ehrenamtsbeauftragten der Diakonie, Natalie Uschold, hat sie ein Fortbildungsprogramm für diese Zielgruppe entwickelt und Daniel Sauer, hauptamtlicher Integrationslotse bei der Caritas, mit ins Boot geholt.

Themen der Fortbildungsreihe sind Interkulturelle Kommunikation und Interaktion, Recht im Ehrenamt und Recht im Asylbereich sowie Konfliktlösungsstrategien im Ehrenamt. "Uns war es wichtig, auch in diesem Bereich ökumenisch zusammen zu arbeiten", so Daniel Sauer. Schließlich habe man ein gemeinsames Ziel: Menschen helfen.

"Die Fortbildungen entlasten aber auch uns hauptamtliche Berater, da wir Inhalte vermitteln, die regelmäßig bei uns durch die Ehrenamtlichen abgefragt werden", meint Diana Könitzer: "Wie laufen Anträge ab? Wie lang sind die Bearbeitungszeiten bei Ämtern einzuschätzen? Aber auch: Welche Möglichkeiten gibt es nach der Anerkennung, was konkret können wir für die Integration tun?"

Wissensbasis

In den Fortbildungen wolle man für die Flüchtlingshelfer eine gute Wissensbasis schaffen, aber auch Verständnis für andere Gepflogenheiten wecken und Verstehen fördern: "Einen angebotenen Tee in einer türkisch-stämmigen Familie ablehnen - das geht gar nicht", erklärt Könitzer. So sollen die vermittelten Inhalte rund um die interkulturelle Kommunikation auch helfen, den Freiwilligen Türen zu öffnen für ein gutes Begleiten der Geflüchteten.

Die bei der Diakonie Bamberg-Forchheim angegliederten Ehrenamtlichen aus diesem Bereich kommen darüber hinaus in den Genuss von Fortbildungen zum Thema Stressbewältigung und Entspannung, die Natalie Uschold für die Diakonie-Ehrenamtlichen organisiert.

Die neue Fortbildungsreihe zum Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit ist dabei kostenfrei. Der erste Termin ist am 29. Mai.

Informationen zum gesamten Programm sowie zur Anmeldung erhalten in der Flüchtlingsarbeit Engagierte bei Diana Könitzer via E-Mail an d.könitzer@dwbf.de oder bei Natalie Uschold unter Tel. 0951/8680-130 oder per E-Mail an n.uschold@dwbf.de. red

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