Wohlbach
3. Tischtennis-Bundesliga Süd

TTC mit Platz 8 zufrieden

Der TTC Wohlbach schließt die Saison in der 3. Tischtennis-Bundesliga, wie bereits gemeldet, mit einer Niederlage gegen den Tabellendritten SV Schott Jena ab und belegt in der Abschlusstabelle den zuf...
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Patrick Forkel (links) und G. C. Foerster spielten ein unerwartet starkes Doppel und brachten den TTC Wohlbach in Führung. Foto: Horst Marr
Patrick Forkel (links) und G. C. Foerster spielten ein unerwartet starkes Doppel und brachten den TTC Wohlbach in Führung. Foto: Horst Marr
Der TTC Wohlbach schließt die Saison in der 3. Tischtennis-Bundesliga, wie bereits gemeldet, mit einer Niederlage gegen den Tabellendritten SV Schott Jena ab und belegt in der Abschlusstabelle den zufriedenstellenden achten Platz.
Nach einer verkorksten Vorrunde und einer starken Rückrunde sind am Ende alle mit dem achten Platz zufrieden und blicken zuversichtlich auf die neue Saison, die Anfang September beginnen wird. G. C. Foerster wird mindestens ein Jahr beruflich nach Japan gehen. In der kommenden Saison wird Michal Benes auf Position zwei für den TTC aufschlagen. Der 24-jährige Tscheche aus Brünn studiert derzeit Betriebswirtschaft und hat noch nie außerhalb seiner Heimat gespielt. Zurzeit spielt er in der 1. Liga in Tschechien für einen Verein in Ostrava. Die Leistungsstärke des linkshändigen Angriffsspielers liegt bei 2300 Q-TTR-Punkten. Bei der Vorstellung sagte Benes, dass er alles geben will, um die Fans glücklich zu machen.
TTC Wohlbach -
SV Schott Jena 3:6
G. C. Foerster und Patrick Forkel gelang eine Top-Leistung im Doppel gegen Pavel Mego und Roman Rezetka. Mit genialem Spiel rangen sie ihre Gegner in fünf Sätzen nieder, was niemand im Vorfeld für möglich gehalten hatte. Das Gleiche gelang auch Yevgeniy Christ und Grozdan Grozdanov gegen das Einser-Doppel der Gäste mit Frantisek Placek und Leonhard Süß. Nach einer 2:0-Satzführung mussten sie den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Im fünften Satz lagen sie 7:10 zurück und erkämpften noch einen 12:10-Sieg.
Christ verlor dann gegen Mego, und Grozdanov gegen Placek jeweils glatt mit 0:3. Jetzt musste im hinteren Paarkreuz mindestens ein Punkt kommen. Doch Foerster konnte sich im Schlüsselspiel gegen Leonhard Süß nicht durchsetzen. Forkel hatte die Chance, den ersten Satz gegen den Noppenspieler Roman Razetka zu gewinnen. Das gelang nicht und in den beiden nächsten Sätzen wurde der Tscheche immer stärker und ließ nichts mehr anbrennen. So stand es statt 3:3, 4:2 für die Gäste.
Christ richtete gegen den wendigen und extrem hart schießenden Placek auch nichts aus (0:3), dafür gelang es Grozdanov gegen Mego mit 3:1 zu gewinnen und insgesamt auf 3:5 zu verkürzen. Im Spiel Foerster gegen Razetka kam bei den Zuschauern beim Stand von 1:1 nochmals ein Fünkchen Hoffnung auf. Doch die Nerven von Foerster waren an diesem Tag nicht stark genug, um den Gegner in die Knie zu zwingen. So stand die 3:6-Niederlage fest. hb


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