Ebermannstadt
Leichtathletik

TSV-Talente überzeugen bei der "Oberfränkischen"

Eine kleine Leichtathletik-Gruppe des TSV Ebermannstadt von fünf Jugendlichen nahm in Bamberg an den oberfränkischen Jugendmeisterschaften (U14/U18) teil. Den Auftakt machten die Mädels der W13 über 6...
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Eine kleine Leichtathletik-Gruppe des TSV Ebermannstadt von fünf Jugendlichen nahm in Bamberg an den oberfränkischen Jugendmeisterschaften (U14/U18) teil.
Den Auftakt machten die Mädels der W13 über 60m Hürden. Mona Erlwein und Alenka Hussong starteten in dem stärkeren der beiden Zeitläufe. Hussong musste sich um zwei Hundertstel Sophie Rattei (TSV Coburg-Scheuerfeld) geschlagen geben und belegte Platz 2 (10,86s) in der Gesamtwertung. Erlwein erkämpfte sich mit Bestleistung von 11,45s den vierten Platz. Über 75m qualifizierten sich Hussong (10,46s) und Erlwein (10,70s) für den Endlauf mit jeweils einer persönlichen Bestleitung. Im Endlauf konnten die jungen Damen ihre gute Vorlaufleistung bestätigen, Hussong (10,50s) wurde Zweite, Erlwein (10,86s) Sechste. Die Gunst der Stunde nutzte Erlwein im Kugelstoßen und sicherte sich mit persönlicher Bestleistung von 7,67m den zweiten Platz. Hussong überraschte im Hochsprung. Hier übersprang sie als Einzige die Höhe von 1,39m und wurde überraschend oberfränkische Meisterin. Im Weitsprung setzte Hussong ihren guten Tag fort. Mit 4,77m belegte sie den zweiten Platz.
Anna-Lisa Ladwig startete mit den 100m in der U18. Im Vorlauf verbesserte sie ihre Bestleistung auf 13,80s, womit sie sich für den Endlauf qualifizierte. Hier belegte Ladwig in 13,82s den vierten Platz. Danach feierte sie ihre Premiere im Dreisprung. Ein Ausflug, der sich lohnen sollte: Mit 9,67m übertraf sie die Qualiweite für die "Bayerische" und darf sich auf einen Start im Juli in Erding freuen. Mit dieser Weite belegte Ladwig den zweiten Platz.
Annika Kraus startete ebenfalls in der U18 und kam im 100m-Sprint mit 14,41s knapp an ihre persönliche Bestleistung heran. In ihrer starken Disziplin, dem Hochsprung, ließ sich Kraus durch den feuchten Boden aus der Ruhe bringen. Mit 1,43m belegte sie den dritten Platz. Andreas Glöckner startete als "Oldi" im Hochsprung der Männer. Weil Glöckner in den letzten Jahren das Training aufgrund seines Studiums deutlich zurückfahren musste, hatte er leichte Schwierigkeiten bei seiner Einstiegshöhe, überwand aber später souverän eine Höhe von 1,87m und belegte damit den zweiten Platz. frt
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