"Wir wollen versuchen, die technischen Fehler aus der ersten Halbzeit gegen die HSG Rödental/Neustadt II abzustellen und das temporeiche Umschaltspiel aus der zweiten Hälfte in Coburg über 60 Minuten durchzuziehen", erläutert Philipp Rödel die Marschroute für seine Bezirksliga-Handballer der TS Lichtenfels, die am Sonntag um 15 Uhr in der Coburger BGS-Halle gegen den Namensvetter aus der Vestestadt gefordert sind.


Bezirksliga Oberfranken

TS Coburg - TS Lichtenfels
In der Tat hätte die Vielzahl an Fehlwürfen sowie Pass- und Fangfehlern der TSL gegen einen personell besser aufgestellten Gegner das Genick gebrochen. Gegen die TS Coburg wird eine gute Halbzeit, wie sie die Lichtenfelser im Auftaktmatch im zweiten Durchgang zeigte, sicherlich nicht reichen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Aus diesem Grund gilt es, den Fokus auf eine über die komplette Spieldauer konzentrierte Leistung zu legen.
Die Gastgeber selbst haben zum Saisonauftakt ebenfalls aufhorchen lassen und sind mit einem 25:19 beim TSV Hof in die Saison gestartet. Das Team von Trainer Elvedin Mustafic wird auch im ersten Heimspiel der Saison auf die offensive Durchschlagskraft von Johannes Kempf und Stephan Görs bauen, die gegen Hof für mehr als die Hälfte der Coburger Tore verantwortlich waren.
Aber auch der Rest des Teams darf von der TSL nicht unterschätzt werden. Zudem zeugen nur 19 Gegentore in einem Auswärtsspiel von einem starken Defensivverbund und überzeugender Torhüterleistung. Dieses Bollwerk muss vom letzte Woche blendend aufspielenden Philipp Mahler und seinen Teamkameraden erstmal geknackt werden.


Schröck ist einsatzbereit

Personell wird das Trainerduo Rödel/John in Coburg weitestgehend auf die Mannschaft aus der Vorwoche bauen können. Lediglich Johannes Söllner ist verhindert und wird nicht auflaufen können. Dagegen stehen vermutlich Neuzugang Leon Geuer und der erfahrene Kreisläufer Simon Schröck, der das Auftaktspiel aus beruflichen Gründen verpasst hat, parat, die Söllner-Lücke zu füllen. Die TSL wird also mit voller Mannschaftsstärke zu den Nachbarn reisen, um weitere Punkte ins obere Maintal zu entführen. tsl