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Triathlon

TSHler und Brehm-Titan-Runners sind mit ihrem Abschneiden zufrieden

Die Brehm-Titan-Runners werden normalerweise ihrem Namen gerecht, zuletzt waren die Sportler aber gleich bei zwei Triathlon-Wettkämpfen aktiv, wo sie vor de...
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Martin Wittmann beim Medwork-Triathlon in Höchstadt  Foto: privat
Martin Wittmann beim Medwork-Triathlon in Höchstadt Foto: privat
Die Brehm-Titan-Runners werden normalerweise ihrem Namen gerecht, zuletzt waren die Sportler aber gleich bei zwei Triathlon-Wettkämpfen aktiv, wo sie vor dem gewohnten Laufen noch Schwimmen und Radfahren mussten.
Oliver Brehm, Angela Kühnlein, Bennie Lindberg und Swen Sundberg stellten sich dem Red-Bull-Tri-Islands-Triathlon, an dem 300 Sportler aus über zehn Nationen teilnahmen. Von Amrum ging es über Föhr nach Sylt. Das Quartett kämpfte sich durch die Strömung der 16 Grad kalten Nordsee, radelte was das Zeug hält, um das richtige Boot zu erwischen und schleppte sich zum Schluss durch Sylter Sand.
Selbst für eine erfahrene Triathletin wie Kühnlein war es ein spezieller Wettkampf: "Das Format ist mehr als ein Triathlon." Schon bei der neun Kilometer langen Wattwanderung von Föhr nach Amrum läuft man durch das kalte Wasser, das bis zu den Oberschenkeln reicht.
Auf Amrum konnten einige hundert Meter der drei Kilometer langen Schwimmstrecke gelaufen werden, bevor das Wasser tief genug war. Die zwei Radrunden à 20 Kilometer fanden auf Föhr statt. Wer den Bootssteg nach 2,5 Stunden nicht erreichte, flog raus, für die anderen ging es mit Speed-Booten nach Sylt, wo noch ein Elf-Kilometer-Lauf wartete: Zunächst ging es auf Treppen über die Dünen, dann über befestigte, kleine Wege und ab dem siebten Kilometer über den Strand. Ungewöhnliche Anforderungen, die alle Brehm-Titan-Runners meisterten.
Beim Medwork-Triathlon in Höchstadt feierte Martin Wittmann in der Kurzdistanz seine Premiere. Susanne Kuhner trat mit Pia und Kurt Höfer auf der gleichen Strecke in der Staffel an. Wittmann kämpfte sich mit Neoprenanzug durchs kalte Wasser, meisterte die Radstrecke mit Bravour, lief mit einer Zeit von 2:28 Stunden ins Ziel und erreichte Platz 32 von 142. Auch bei der Staffel lief alles bestens: Schwimmerin Pia Höfer stieg auf ihrer Bahn nach knapp 28 Minuten als Erste aus dem Wasser. Kurt Höfer benötigte auf dem Rad 1:16:29 Stunden, Kuhner lief nach weiteren gut 55 Minuten ins Ziel.
Auch die Triathleten der TS Herzogenaurach waren beim Medwork-Triathlon gut unterwegs: Petra Sticker stieg auf der Sprintdistanz (400 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) als erste auf ihrer Bahn aus dem Wasser, spielte auf der Radstrecke ihre Stärke aus, absolvierte einen soliden Lauf und holte sich in 1:18:12 Stunden Rang 13 in der Frauenwertung. Vier Minuten später kam auch Monika Brehm ins Ziel, die sich genau wie Sticker (W45) über Rang 3 in ihrer Altersklasse (W50) freute. Ebenfalls im Sprint - jedoch als Staffel - gingen Sabine und Sebastian Wittwer an den Start. Mutter Sabine absolvierte Schwimmen und Laufen, der Sohnemann übernahm die 20 Kilometer Radfahren. Als Team finishten die beiden in einer Zeit von 1:19:23 Stunden.
Auf der olympischen Distanz (1,5/40/10) startete Stefan Jung, der im Neoprenanzug schwamm, um Kräfte für die anderen beiden Disziplinen zu sparen. Nach einem soliden Radrennen kämpfte er sich mit einer soliden Laufleistung (46 Minuten) noch einige Plätze nach vorn. Mit einer Gesamtzeit von 2:36:48 Stunden finishte er als 54. und auf dem sechsten Platz in der AK45. red

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